checkdomain backt Teil 4 – Cookie Dropping mal anders

Weihnachten steht vor der Tür. Wir haben ja bereits ein paar Mal für Euch gebacken und heute möchten wir Euch unseren letzten Teil vorstellen. Dafür haben wir uns etwas Besonderes ausgedacht. Denn Benny und ich wollten gern mal etwas „anders“ backen. Wir wollten den Nerd-Faktor etwas nach außen kehren, denn ein Programmierer und ein SEO sind ja nicht gerade für das Backen bekannt, dafür aber für Kreatives :)

Wir backen also nicht nur ein Kekse – nein! Wir backen verdammt viele Kekse und bauen uns daraus eine Datamatrix, hinter der sich eine URL befinden wird und diese wird dann hoffentlich durch einen QR-Reader lesbar sein. (Kleine Anmerkung von uns:  wir hätten gern 1337 Plätzchen verwendet, das war aber vom Aufwand zu groß und wir brauchten eine gerade Zahl für die Matrix ;))

Zutaten für die ca. 440 Kekse:

  • 1800 g Mehl
  • 600 g Mandel(n), gemahlen
  • 900 g Puderzucker
  • 6 Prise Salz
  • 6 Pck. Vanillezucker
  • 6 TL Zitrone(n), abgeriebene Schale, unbehandelt
  • 1200 g Butter
  • 6 Ei(er)
  • Mehl, zum Bestreuen der Arbeitsfläche

Schokoladen für die dunkle Seite der DatamatrixDas Rezept für die Kekse findet Ihr hier bei chefkoch.de, genau wie die Zubereitung des Teiges. Mit nur 1,2 Kilogramm Butter ist das natürlich eine wahre Low Fat-Variante ;) – aber es ist ja Weihnachtszeit. Wir mussten das Rezept allerdings um das rote Gelee streichen und stattdessen mit Schokolade arbeiten, da wir ja dunkle und helle Flächen für die Datamatrix brauchen. Dafür haben wir dann also ca. 300 Gramm dunkle Blockschokolade eingeschmolzen, welche wir dann später mit einem Silikonpinsel auf die Kekse gestrichen haben. Die hellen Flächen bildeten die normalen Plätzchen, die nicht bestrichen wurden.

400x die gleiche Form – dafuq?!

Korb für das "Ausstechen" der DatacookiesUm auch ungefähr 400 gleich große Kekse zu erhalten, mussten wir uns etwas einfallen lassen. Leider war unsere Suche nach viereckigen Ausstechförmchen überhaupt nicht erfolgreich. Zudem hatten wir auch nicht wirklich Lust, 400 Plätzchen einzeln auszustechen. Die perfekte Lösung fanden wir im Baumarkt. Ein Schrankkorb wies genau die richtige Größe aus, die wir für unsere Kekse vorgesehen hatten und zudem konnte man gleich mehrere Plätzchen auf einmal ausstechen.

Unsere Herangehensweise an den Datacookie:

Zuerst überlegten wir uns eine URL, auf der wir landen wollten, wenn wir unseren Datacookie scannen. Dann erstellten wir mit Hilfe von http://datamatrix.kaywa.com/ eine Datamatrix, nutzten als Ziel-URL allerdings die gekürzte Variante eines bitly-Links, damit wir „nur“ 400 Felder bzw. Kekse brauchen. Diese Datamatrix druckten wir dann aus, um eine schöne Vorlage für unsere Keksfläche zu haben.

Ob es klappt? Versucht es selbst ;)

Hier seht Ihr unsere selbstgemachte Datamatrix – Scannen ausdrücklich erwünscht:

Datamatrix aus Keksen

Natürlich freuen wir uns, wenn Ihr unsere Datamatrix lesen könnt und auf die Seite kommt, die sich dahinter versteckt. Schreibt uns gern ein Kommentar, ob Ihr Erfolg hattet. Aber meldet Euch auch gern zu Wort, wenn Ihr keinen Erfolg hattet, vielleicht können wir noch irgendwie helfen. Und natürlich freuen wir uns auch einfach auf Eure Meinungen zu unserem Backprojekt.

Eine kleine Info noch für Euch: Wir brauchten auch einige Anläufe, aber bei uns funktionierte es auf Android als auch auf dem iOS. Es gab aber auch einige Apps, die nicht funktionierten, wie z.B. Barcoo, denn diese App kann nämlich keine Datamatrix lesen. Darauf solltet Ihr also achten. Jetzt aber ran an die Scanner – fertig – los! :)

Hier noch ein kleines Making Of-Video für unsere Datamatrix-Cookies!

Wir wünschen Euch eine nerdige Weihnachtszeit!
Benny und André

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3 Gedanken zu „checkdomain backt Teil 4 – Cookie Dropping mal anders

  1. *Lach*. Cookie Dropping mal anders. Das ist nice.

  2. Super Idee und funktioniert! ;)

    Gruß Benni

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