Weihnachten im Sommer – diese neuen Domainendungen bringt der Juli

Es gibt zwar keine Geschenke, aber trotzdem bringt der Juli einen ganzen Sack voller Überraschungen für die Netzwelt. In den kommenden vier Wochen geht eine rekordverdächtige Menge an neuen Top Level Domains (nTLD) an den Start – darunter so verheißungsvolle Kandidaten wie .christmas, .kaufen, .reisen, .bar und .toys. Besonders gespannt warten vermutlich viele Österreicher auf die große Bescherung zur Monatsmitte, denn am 15. Juli geht die City-TLD .wien an den Start. Wir schauen mit Euch gemeinsam natürlich auch auf alle anderen neuen Kandidaten, werfen einen Blick voraus auf die nächsten Sunrise-Termine und fassen kompakt das aktuelle Geschehen rund um die neuen Domainendungen zusammen.

.kaufen mit .vision: Die aktuellen Domainstarts

Die Palette der neuen Endungen erstreckt sich im Juli wieder quer durch alle Lebensbereiche. Auffallend ist die große Zahl an Neustarts. Jede Woche kommt mindestens ein halbes Dutzend neuer TLDs dazu. Auch diesen Monat kommt die Mehrzahl der Endungen aus dem englischsprachigen Bereich. Es gibt aber ebenfalls einige sehr attraktive deutschsprachige TLDs – etwa .kaufen und .reisen. Alle neuen Domains könnt Ihr Euch bei checkdomain übrigens sofort sichern, sobald sie live gegangen sind. Darüber hinaus bieten wir weiterhin die kostenlose und unverbindliche Vorbestellung für nTLDs an, die noch nicht gestartet sind.

Die Starttermine im Überblick

Am 2. Juli starten:

Am 8. Juli starten:

Am 9. Juli starten:

Am 14. Juli starten:

Am 15. Juli startet:

Am 16. Juli starten:

Am 22. Juli startet:

Am 23. Juli starten:

Am 30. Juli starten:

Weihnachten mal günstig: Das kosten die neuen TLDs

So unterschiedlich die Bereiche, die die neuen Domainendungen abdecken, so unterschiedlich sind auch die Preise. Domains mit der neuen Endung .reisen gibt es zum beispiel schon für 2,30 Euro im Monat. .christmas, .kaufen und .capital schlagen mit 3,00 Euro/monatlich zu buche. Für eine .wien-Domain müsst Ihr 3,90 Euro pro Monat ausgeben. Und .bar-Domains kosten 6,00 Euro im Monat. Einen Überblick über alle Preise bekommt Ihr übrigens im Bereich neue Domainendungen auf unserer Webseite!

Einfach und schnell: Neue Domains registrieren à la checkdomain

3, 2, 1 und los: Neue Endungen könnt Ihr Euch bei checkdomain sichern, sobald die offizielle Registrierungsphase begonnen hat. Unser Domaincheck sagt Euch schnell und zuverlässig, ob Eure Wunschdomains noch frei sind. Solltet Ihr bei einem Besuch im Bereich neue Endungen auf unserer Webseite einen Favoriten entdeckt haben, der erst in einigen Wochen in die Live-Phase startet, bieten wir Euch den Service der kostenlosen und unverbindlichen Vorbestellung.

Bitte beachten: Als Vorbesteller bekommt Ihr von checkdomain kurz vor dem Starttermin eine Mail mit der Aufforderung, Eure Bestellung zu bestätigen. Auf diese Mail solltet Ihr möglichst schnell reagieren – ansonsten riskiert Ihr, dass nach Ablauf der Sperrfrist Eure Wunschdomain wieder freigegeben wird und sie für Euch vielleicht verloren ist.

Großes Kino: Die Sunrise-Starts im Juli

Die nTLD .bayern ist eine von drei regionalen deutschen Endungen, die im Juli in die Sunrise-Phase starten. Screenshot: nic.bayern
Die nTLD .bayern ist eine von drei regionalen deutschen Endungen, die im Juli in die Sunrise-Phase starten. Screenshot: nic.bayern

Bei den Sunrise-Starts geht es ebenso bunt zu wie bei den Kandidaten, die in diesen hoffentlich) heißen Sommerwochen in die Registrierungsphase starten. Großes Kino sind die Sunrise-Termine im Juli vor allem aus deutscher Sicht: Mit .bayern, .hamburg, .saarland und .reise eröffnen sich für Nutzer hierzulande ganz neue Perspektiven. Aktuell sind im Verzeichnis des Trademark Clearinghouses folgende Sunrise-Kandidaten gelistet:

3. Juli:

8. Juli:

14. Juli:

17. Juli:

21. Juli:

22. Juli:

Erfahrungsgemäß kommen zu dieser Liste im Lauf der kommende Woche noch weitere Endungen hinzu. Wir ergänzen die neuen Kandidaten, sobald wir weitere aktuelle Informationen erhalten.

nTLD .africa liegt erstmal auf Eis

Kommt erstmal doch nicht: Die eigentlich schon für den Mai angekündigte Domainendung .africa. Screenshot: ZA-Registry
Kommt erstmal doch nicht: Die eigentlich schon für den Mai angekündigte Domainendung .africa. Screenshot: ZA-Registry

Die Erwartungen waren hoch: Mit der nTLD .africa sollte eine Endung für den gesamten Kontinent kommen, die über alle Grenzen und Unterschiede hinweg für ein neues Gemeinschaftsgefühl und mehr Selbstbewusstsein sorgen sollte. Doch damit ist es zumindest vorerst vorbei, bevor es überhaupt richtig angefangen hat: Auf Betreiben Antrag von DotConnectAfrica Trust hat die Internetverwaltung ICANN die .africa-Bewerbung der südafrikanischen ZA-Registry vorläufig auf Eis gelegt.

Sowohl DotConnectAfrica Trust wie die ZA-Registry hatten sich um .africa beworben. Die Internetverwaltung hatte die Bewerbung von DotConnectAfrica Trust aber als unvollständig abgelehnt. Somit sah die ZA-Registry lange Zeit als der Sieger aus und hatte bereits Sunrise-Termine für .africa angekündigt. Doch DotConnectAfrica Trust wehrte sich gegen das Aus unter anderem mit der Einleitung eines Schiedsverfahrens gegen die ICANN.

Die aktuelle Entscheidung soll der ICANN jetzt mehr Zeit für eine endgültige Klärung geben. Laut dem Independent Review Panel der ICANN handelt es sich mit dem vorläufigen Einfrieren aber keinesfalls um eine endgültige Entscheidung.

.spa: Beide Bewerber bleiben weiter im Rennen

Jetzt entscheidet aller Voraussicht nach die Finanzkraft darüber, wer den Zuschlag für die neue Top Level Domain .spa erhält: Die ICANN hat entschieden, dass sowohl die Bewerbung des Unternehmens Foggy Sunset LLC (ein Tochterunternehmen von Donuts) wie auch die Bewerbung des Asia Spa and Wellness Promotion Council Limited (ASWPC) weiter geprüft werden.

Die Stadt Spa sowie die belgische Regierung wollten eigentlich erzwingen, dass Foggy Sunset aus dem Bewerbungsverfahren geworfen wird. Die Begründung: Nur ASWPC habe eine formale Übereinkunft mit der Stadt Spa, um künftig die Domainendung zu betreiben. Die Verantwortlichen pochten dabei auf die Regelungen zu geografischen Begriffen, die Städten und Regionen ein Vorrecht auf die jeweiligen Endungen einräumen.

Im Fall von .spa fand sich aber offenbar innerhalb der Entscheidungsgremien der ICANN keine Mehrheit für diese Argumentation. Somit bleiben beide Bewerber weiterhin am Ball und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass eine Auktion darüber entscheiden wird, wer am Ende den Zuschlag erhält.

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