Oh .baby! Die Domainstarts im April

Sollte in Eurem Umfeld gerade der Baby-Boom ausgebrochen sein – wir hätten da den perfekten Tipp für ein garantiert einzigartiges Geburtsgeschenk: Eine eigene .baby-Domain. In wenigen Tagen startet diese neue Top Level Domain in die Live-Registrierung. Was Euch sonst noch an neuen Domains und Domain-News im April erwartet, haben wir in diesem Beitrag übersichtlich zusammengefasst.

.baby oder .fun? Wir haben beides!

Neben der .baby-Domain starten in den kommenden vier Wochen noch zwei weitere attraktive Endungen in die Live-Registrierung:

Am 5. April startet die

Am 12. April startet die

Am 24. April startet die

Am 25. April startet die

Einfacher als Windeln kaufen: Registriere Deine Wunschdomain bei checkdomain

Klick, klick – fertig: eine Domain mit einer der neuen Endungen zu sichern, ist bei checkdomain echt kinderleicht. Sobald eine Domainendung in die Live-Registrierung gestartet ist, nutzt Ihr dafür unseren Domain-CheckÜberprüft hier, ob Eure Wunschadresse noch frei ist. Wenn ja, geht es gleich weiter zum Registrierungsprozess und dann ab Richtung Kasse.Eure Wunsch-Endung lässt sich noch etwas auf sich warten? Kein Problem. Für diesen Fall bieten wir die Möglichkeit der kostenlosen und unverbindlichen Vorbestellung – ebenfalls über den Domain-Check zu erreichen und innerhalb weniger Sekunden erledigt.

Wichtig zu wissen: Wir können Euch leider nicht garantieren, dass die Vorbestellung auch tatsächlich zu Eurer Wunsch-Domain führt. Bei den reservierten Domains kann es passieren, dass andere Nutzer die selbe Domain bei anderen Anbietern geblockt haben und eventuell schneller waren. Manchmal kommt es auch vor, dass die Vergabestelle Domains sperrt oder sich die Vergabe vorbehält, etwa weil Domains zu erhöhten Premium-Preisen angeboten werden sollen.

Unser Tipp: Hilfreich ist es auch, wenn Ihr Euch bereits im Vorfeld darüber informiert, ob es besondere Vergabebedingungen für Eure Wunsch-TLD gibt. Einen Überblick dazu findet Ihr auf  unserer Webseite im Bereich „Domains“.

.africa-Domains kurz vor dem Start?

Bei der Einführung der neuen Top Level Domains hat der afrikanische Kontinent kaum eine Rolle gespielt – und beschäftigt trotzdem seit Jahren die Internetverwaltung ICANN sowie diverse Gerichte. Der Auslöser: Die südafrikanische ZA Central Registry (ZACR) lieferte sich  ein zähes Tauziehen mit der Konkurrenz von DotConnectAfrica (DCA) um die Kontinental-Domain .africa. Jetzt zeichnet sich aber ein Ende der Auseinandersetzungen ab, nachdem die ICANN die .africa-Domain an ZACR delegiert hat.

Wann die Live-Registrierung beginnen kann, ist allerdings noch nicht klar, da der von DCA geforderte Independent Review Process (IRP) noch nicht abgeschlossen ist. Experten gehen davon aus, dass die DCA auch in diesem Verfahren keine Chance haben wird, doch noch zur Vergabestelle für .africa zu werden. Dem Bewerber fehlt die politische Unterstützung durch die Afrikanische Union (AU) – genau die fordert die ICANN aber von potenziellen Registries der Domain für den gesamten Kontinent. Von Seiten ZACRs wird auf einen Zeitraum von drei bis sechs Monaten bis zum Beginn der Sunrise-Phase gehofft.

Kommt bald die nächste nTLD-Runde?

Auch wenn wir immer noch von nTLDs sprechen: So neu sind die neuen Endungen mittlerweile nicht mehr. Im Frühjahr 2012 endete die Bewerbungsfrist für die erste große Einführungsrunde generischer Top Level Domains. Während einige der neuen Endungen bereits wieder aus dem Netz verschwunden sind, wurden andere noch gar nicht delegiert. Gleichzeitig bereitet sich die Domainszene schon auf  die nTLD-Runde Nummer 2 vor.
Tatsächlich hat sich die Internetverwaltung ICANN dazu selbst verpflichtet. In einem Beschluss aus dem Jahr 2008 heißt es, dass eine zweite Runde so schnell wie möglich folgen soll. Aktuell würde sich die ICANN nach der über weite Strecken von Pannen geprägten ersten Einführungsrunde wohl lieber mehr Zeit lassen. Im Gespräch ist das Jahr 2020 als Starttermin.

In der Domain-Branche sprechen sich jedoch Experten verstärkt dafür aus, das Tempo zu erhöhen. So fordert etwa der Franzose Stéphane Gelder, dass es zum Beispiel für Städte- und Marken-TLDs eine schnelle Einführungsrunde geben könnte. In diesen Bereichen gebe es eine große Nachfrage, zudem seien der Aufwand und die rechtlichen Risiken deutlich geringer als bei generischen TLDs.
Die Domain-Spezialistin Donna Austin von der Registry Neustar hat die Community dazu aufgerufen, der ICANN Deadlines zu setzen, damit diese sich bewegt. Außerdem soll die Internetgemeinde ihrer Meinung nach selber festlegen, welche Schritte für eine erfolgreiche zweite Runde getan werden müssen. Auch Austin sieht einen Bedarf an weiteren Endungen, allerdings ohne konkrete Beispiele zu nennen.

Der bisherige Fahrplan der ICANN sieht dagegen vor, erst einmal die laufende Einführungsrunde zu beenden und dann auszuwerten – unter anderem in Hinblick  Wettbewerb und Verbraucherauswahl, die Wirkung des Trademark Clearing House sowie die Auswirkungen auf die Stabilität der Root Zone. Die Auswertung soll dann Rückschlüsse liefern, um die nächste Einführungsrunde optimiert durchführen zu können.

.web-Domain: Ein Warten (noch) ohne Ende

Die .web-Domain gilt als einer der potenziellen Starts unter den neuen Domain-Endungen. Doch bis diese nTLD ihr Potenzial entfalten kann, dauert es möglicherweise noch länger. Denn der Rechtsstreit um .web geht aktuell wieder in eine neue Runde. Kontrahenten sind auf der einen Seite die Internetverwaltung ICANN und auf der anderen Seite die Registry Donuts, die bei der .web-Auktion im Sommer 2016 der Konkurrenz von Nu Dot Co LLC unterlegen war.

Donuts hatte aufgrund von Eigentümeränderungen bei Nu Dot Co LLC die Rechtmäßigkeit der Auktion angezweifelt. Ein Gericht wies die Klage ab, doch Donuts ist mittlerweile in Berufung gegangen. Bis Ende Mai muss die Berufung begründet werden. Anschließend muss sich die ICANN innerhalb eines Monats äußern. Eine erneute Anhörung wird es deshalb voraussichtlich nicht vor Mitte Juli geben.
Hintergrund der Auseinandersetzung: Nu Dot Co LLC hatte die .web-Domain für die Rekordsumme von 135 Millionen US-Dollar ersteigert und sich damit gegen sieben Konkurrenten durchgesetzt. Noch wenige Tage vor der Auktion war vergeblich versucht worden, diese per Klage zu stoppen.

Auslöser dafür war die Vermutung der Mitbewerber, dass sich die Eigentumsverhältnisse geändert hätten und ein unbekannter, aber enorm finanzstarker Partner neu mit an Bord sei. Nu Dot bestritt das, die ICANN glaubte dem Unternehmen. Unmittelbar nach der Versteigerung stellte sich dann heraus, dass das Unternehmen VeriSign – seines Zeichens unter anderem zuständig für die Vergabe der Domainendung .com – Nu Dot finanziell erheblich unterstützt hatte.

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