ICANN, Registries und DNS: Die wichtigsten Begriffen und News rund um die neuen Domainendungen

ICANN, Registries und DNS: Die wichtigsten Begriffen und News rund um die neuen Domainendungen


In der Internetlandschaft vollzieht sich gerade eine große Veränderung: Seit Anfang 2014 werden die  neuen Top Level Domains (nTLDs) oder auch die neuen generischen Domainendungenins Netz eingeführt. Weit mehr als 1000 neue Endungen – von A wie .actor bis Z wie .zone werden es am Ende sein. Die Verantwortung dafür, dass beim Thema nTLD alles möglichst reibungslos klappt, hat die Internetverwaltung ICANN. Sie arbeitet dafür eng mit Registries und Registraren zusammen. Die Erklärungen zu den wichtigsten Begriffen rund um die neuen Domainendungen sowie einen Überblick über die gesamte Entwicklung bekommt Ihr hier.

Die wichtigsten Begriffe rund um die neuen Top Level Domains (nTLD)

Von TLDs zu nTLDs

Eine Top Level Domain (TLD) ist übersetzt eine Domainendung, also der letzte Teil eines Domainnamens. Unterschieden wird zwischen generischen TLDs (gTLDs) und länderspezifischen TLDs (ccTLDs = CountryCode Top Level Domains). Zu Vertretern der generischen TLDs zählen beispielsweise .com und .net. ccTLDs sind unter anderem .de, .at oder .ch.

Besonders bei sehr beliebten Endungen wie der .com-Domain oder der .de-Domain ist es in den vergangenen Jahren immer schwieriger geworden, noch einen freien Domainnamen zu finden, der passend, kurz und einprägsam ist. Deshalb drängten viele Experten darauf, mit neuen generischen Top Level Domains (nTLDs) für mehr Platz im Netz zu sorgen – und die Internetverwaltung ICANN hat schließlich den Start eines entsprechenden Programms beschlossen.

ICANN – die Macht im Netz

Fadi Chehadé ist der derzeitige Präsident der ICANN, die von Kalifornien aus über das Internet wacht.

Fadi Chehadé ist der derzeitige Präsident der ICANN, die von Kalifornien aus über das Internet wacht.

Ohne die ICANN geht im Netz so gut wie nichts. Die Internet Corporation for Assigned Names and Numbers gibt die Spielregeln vor und wird manchmal auch als „Weltregierung des Internets“ bezeichnet. Die 1998 gegründete Organisation vergibt Internetadressen, koordiniert das sogenannte Domain Name System (DNS) und teilt IP-Adressen zu. Denn das Internet funktioniert nur,  wenn Namen und Adressen lediglich einmal vergeben werden und jedem Domainnamen die korrekte IP-Adresse zugeordnet ist. Die ICANN stellt sicher, dass jede Adresse nur einmal existiert und jeder Internetnutzer jede gültige Adresse im Netz ansteuern kann.

Auch bei der Einführung der neuen Domainendungen ist die ICANN die entscheidende Instanz. Sie war verantwortlich für den Bewerbungsprozess und ist seit dem Frühjahr 2013 mit der Prüfung der rund 1600 Bewerbungen beschäftigt. Parallel kümmert sie sich um technische Tests und um Verträge mit den Betreibern der neuen Top Level Domains.

Außerdem muss sie sich darum kümmern, Auseinandersetzungen um strittige Bewerbungen zu klären. Denn bei vielen Endungen ist nach wie vor nicht klar, ob sie überhaupt zugelassen werden – etwa weil es Bedenken im Hinblick auf Gesetze oder den Verbraucherschutz gibt. Zudem muss bei der Einführung Schritt für Schritt vorgegangen werden, um keine Risiken für die Netzstabilität einzugehen. Sprich: Es wird immer nur eine kleine Zahl von Endungen von der ICANN delegiert.

Von Registries…

Während  die ICANN das gesamte Domain Name System koordiniert, agieren Registries im Prinzip eine Stufe darunter. Ihre Aufgabe ist die Verwaltung einer oder auch mehrerer Top Level Domains innerhalb des Domain Name Systems. Die korrekte Bezeichnung für eine Registry lautet denn auch Domain Name Registry – übersetzt steht das für Registrierungsstelle.

Die zuständige Registry für die deutschen ccTLD .de ist zum Beispiel die DENIC. Das Deutsche Network Information Center betreibt ein automatisches elektronisches Registrierungssystem und andererseits ein weltweites Netz von Nameservern, das sicherstellt, dass alle der knapp 16 Millionen .de-Domains rund um die Uhr erreichbar sind.

Keine versehentliche Löschung mehr: Karenzverfahren bietet künftig besseren Schutz für .de-Domains.

Ab dem 3. Dezember schützt ein Karenzverfahren vor ungewollten Verlusten von .de-Domains.

Außerdem betreibt die DENIC – ebenso wie andere Registries – einen Server, auf dem die Whois-Daten der registrierten Domains abgelegt sind. Diese Whois-Daten geben Auskunft darüber, wem die Domain gehört und wer für die technische und administrative Verwaltung zuständig ist. Nur der Vollständigkeit halber: Die zuständige Registry beispielsweise für die ccTLD .at ist die nic.at, für die Endung .ch die SWITCH, für .eu EURID  und für .com das Unternehmen VeriSign.

… zu den Registraren

Es ist sehr wahrscheinlich, dass Ihr vielleicht schon mal von der DENIC oder auch anderen Registries gehört habt, aber noch nie direkt mit ihnen zu tun hattet. Denn in der Regel registriert Ihr eine neue Webadresse über einen Registrar, wie zum Beispiel checkdomain.

Nutzer können Domains über Registrare wie checkdomain registrieren.

Nutzer können Domains über Registrare wie checkdomain registrieren.

Die Registrare arbeiten dafür eng mit den verschiedenen Registries zusammen. Die Registries geben die Domains, für deren Endung sie zuständig sind, im Prinzip an die Registrare weiter. Und diese schaffen dann wiederum die Verbindung zum Nutzer. Beim Registrar können die Nutzer nach Domains suchen, bekommen Informationen über die Verfügbarkeit und können – falls sie noch frei ist – die Domain gleich bestellen

Und um jetzt noch für etwas zusätzliche Verwirrung zu sorgen: Manche Registries sind gleichzeitig auch Registrare. Bei der DENIC könnt Ihr zum Beispiel auch direkt .de-Domains registrieren. Dieser direkte Kontakt zur Registry hat aber einen Haken: Im Gegensatz zu den meisten Registraren bieten Registries kein Webhosting an. Doch das braucht Ihr, um mit Eurer neuen Domain überhaupt etwas anfangen zu können.

Mit einem Webhosting-Paket bekommt Ihr unter anderem einen „Platz“, auf dem Ihr die Daten für Eure Webseite, Euren Blog oder Euren Shop ablegen könnt. Außerdem habt Ihr damit automatisch einen Dienstleister an Eurer Seite, der Euch weiterhilft, wenn etwas mal nicht funktioniert.

Wenn Ihr eine Domain registriert, werdet Ihr übrigens zum Registrant – und Eure Daten sind künftig über das Whois abrufbar…

Wer ist für die neuen Domainendungen zuständig?

Bislang war die Domainendungs-Landschaft vergleichsweise übersichtlich. Das wird sich mit den neuen Endungen ändern. Kritiker des nTLD-Programms haben bereits die Befürchtung geäußert, dass die Vielzahl an neuen Domainendungen die Stabilität des Netzes gefährden könnten. Außerdem wird nicht allen Bewerbern um eine nTLD zugetraut, dass sie einen zuverlässigen Betrieb gewährleisten können.

An dieser Stelle ist die ICANN gefragt. Sie muss alle Bewerbungen genauestens überprüfen und darauf achten, dass es zum Beispiel keine zu ähnlichen Endungen gibt, die zu einer sogenannten string confusion führen könnten. Die ICANN schließt Verträge mit den Bewerbern, die wiederum mit Registries kooperieren.

Registrieren könnt Ihr als „Endkunden“ die neuen Domainendungen dann wieder über ausgewählte Registrare wie checkdomain. Wobei dabei derzeit noch gilt: Geduld, Geduld! Es kommen zwar Monat für Monat neue Endungen hinzu, aber es sind noch längst nicht alle nTLDs in der allgemeinen Registrierung. Entsprechend sind für einige Endungen derzeit nach wie vor lediglich Vorbestellungen möglich – bei uns unverbindlich und kostenlos. Eine Garantie darauf, dass Ihr die vorbestellte Domain wirklich bekommt, können wir Euch leider nicht geben. Aber auf jeden Fall seid Ihr mit einer Vorbestellung schon mal mit im Spiel dabei!

Sunrise und Landrush – Goldgräberstimmung im Netz

Bei der Sunrise-Phase handelt es sich um die allererste Registrierungsphase. Sie dauert in der Regel zwischen ein und zwei Monaten. In dieser Zeit haben registrierte Markeninhaber die Möglichkeit, ihre Ansprüche auf bestimmte Webadressen vor allen anderen durchzusetzen. Die Internetverwaltung ICANN will durch dieses Verfahren dem gefürchteten Cybersquatting vorbeugen.

Auf den Sonnenaufgang folgt dann bei vielen Endungen die sogenannte Landrush-Phase. Dem Namen entsprechend geht es bei der Landrush-Phase darum, besonders begehrte Domainnamen in Bares umzusetzen. Statt nach der üblichen Methode „first come, first served“ werden Domains an denjenigen vergeben, der den höchsten Preis dafür bezahlt.

Der Landrush dauert meist zwei bis vier Wochen. In dieser Zeit kann jeder zum Zug kommen und sich seine Wunsch-Domain sichern, er muss nur das nötige Budget mitbringen. Gibt es nicht nur einen, sondern mehrere Interessenten für eine Domain, entscheidet nach Ablauf der Landrush-Phase eine Auktion darüber, wer den Zuschlag erhält.

Der Ablauf nochmal kompakt im Überblick:

  • Die Sunrise-Periode dauert üblicherweise 60 Tage
  • Nach 65 Tagen beginnt die Landrush-Periode
  • 90 Tage nach dem Beginn der Landrush-Periode endet der sogenannte Claim-Service der ICANN. Im Rahmen des Claim-Service werden Markeninhaber über die Registrierung von markenidentischen Domains während der Sunrise- und der Landrush-Phase informiert. Voraussetzung dafür ist, dass sich Markeninhaber im Trademark Clearinghouse haben eintragen lassen. Markeninhaber können sich mit Hilfe des Claim-Service vor unberechtigten Ansprüchen schützen. Sollten tatsächlich mehrere Markeninhaber berechtigte Ansprüche auf dieselbe Domain anmelden, wird die Domain an den Meistbietenden versteigert.

Nach dem Ende der Landrush-Periode beginnt die Registrierungsphase für jedermann.

Nicht registrierbar: Gesperrte Domains

Allgemeine Registrierung bedeutet nicht, dass wirklich alle Domains registriert werden können. Denn zusätzlich gibt es noch eine Negativ-Liste der ICANN. Neben den Premium-Domains, die die Vergabestelle bewusst zurückhalten, um sie teuer zu verkaufen, gibt es noch eine wesentlich längere Liste mit Domainnamen, die es in Kombination mit verschiedenen neuen TLDs nicht geben wird.

Bereits im Oktober 2013 veröffentlichte die ICANN eine Liste mit 629 Begriffen, die nicht registriert werden dürfen. Diese Liste entstand durch den Druck internationaler Organisationen wie etwa dem Roten Kreuz. Denn dessen Name ist – genau wie der vieler anderer Organisationen – nicht markenrechtlich geschützt, sondern durch internationale Abkommen.

Diese Einschränkungen sind für die meisten Menschen vermutlich leicht zu verschmerzen. Wesentlich schwerer dürfte allerdings die Liste wiegen, die die ICANN im November veröffentlichte. Dabei geht es um Second Level Domains, die wegen „Kollisionsrisiken im Namensraum“ in den kommenden Jahren unter den neuen Top Level Domains zunächst blockiert werden müssen. Die Webseite domainincite spricht von insgesamt knapp zehn Millionen blockierten Domains.

Auslöser für diese Regelung ist, dass es weltweit zahlreiche private, öffentliche und kommerzielle Netzwerke gibt, bei denen interne Adressen wie labor.hamburg vergeben und diese Adressen so konfiguriert sind, dass Anfragen einer Domain wie labor.hamburg nach außen dringen können. Dies kann laut ICANN möglicherweise zu gravierenden Sicherheitslücken in den Netzwerken führen, wenn es gleichnamige Domains unter den neuen Domain-Endungen gibt.

Das Unternehmen dotberlin hat angekündigt, dass es insgesamt 17 851 Domains sperren muss. Zu den häufigsten Verursachern der Namenskollisionen gehören demnach unter anderem die Second-Level-Domains adam-audio, autorenwerk, city-clean, co-consult, cpberlin, go-online, gpbmitte, hbverlag, indianembassy, labo, labor, nickname, paketeria,  server, spar-tv und wilkoefliesen. Der eigentlich für Dezember 2013 geplante Marktstart von .berlin musste aufgrund der neuen Situation auf Anfang 2014 verschoben werden.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Liste der ICANN mit 25 nTLDs, die wegen Kollisionsgefahr bei der Zulassung auf die Warteposition gesetzt wurden: Neben .blog und .business gehören dazu unter anderem auch .family, .google, .site., .taxi und .zip.

März 2015: Teure Kirschen auf der Torte – Premium-Domains

Für die einen sind sie „die Kirschen auf der Torte“, für die anderen erfolgsversprechende Spekulationsobjekte: Die Rede ist von sogenannten Premium-Domains. Solche als besonders wertvoll eingeschätzten Domains gibt es, seit Domains registriert werden können. Im Zuge der Einführung der neuen Domainendungen (nTLD) hat das Thema jedoch noch einmal einen neuen Aufschwung bekommen. Doch was macht eine Domain eigentlich zu einer Premium-Domain? Und hat man als normaler Nutzer eine Chance, an solche Premium-Domains heranzukommen?

Wer nach einer Domain sucht, tut das meist, weil er eine Webpräsenz aufbauen möchte, die zu einem geschäftlichen oder privaten Projekt passt. Es gibt aber auch Menschen und große Unternehmen, für die das Suchen und Registrieren von Domains beruflicher Alltag ist. Sie verdienen ihr Geld, in dem sie eine Domain registrieren beziehungsweise anderen abkaufen und diese dann für einen höheren Preis wieder verkaufen. Will man es ganz schlicht formulieren, sind das dann bereits Premium-Domains: Domains, die für mehr Geld gehandelt werden, als ihre eigentliche Registrierung gekostet hat. Die große Frage ist aber natürlich, welche Faktoren dazu führen, dass eine Domain mehr wert ist als andere.

Premium-Domains: Millionen-Deals sind die Ausnahme

Sich eine Super-Premium-Domain sichern, diese verkaufen und nie wieder finanzielle Sorgen haben: Die Idee dürften schon viele von uns das ein oder andere Mal gehabt haben, wenn man von lukrativen Domaindeals hört oder liest. Doch Verkäufe, bei denen es um Millionenbeträge geht – wie etwa bei sex.com (brachte angeblich 13 Millionen US-Dollar) oder whisky.com (mehr als 3 Millionen Dollar wert) -, sind die absolute Ausnahme.

Millionengeschäfte sind eher selten, auch bei Premium-Domains - trotzdem können sich clevere Investitionen auszahlen. Screenshot: sedo.com

Millionengeschäfte sind eher selten, auch bei Premium-Domains – trotzdem können sich clevere Investitionen auszahlen. Screenshot: sedo.com

Überwiegend bewegen sich die Preise im mittleren dreistelligen oder vierstelligen Bereich, wie ein Blick auf die Seiten von Domainhandels-Plattformen wie Sedo zeigt. Sprich: Wenn Ihr eine Premium-Domain registrieren oder kaufen möchtet, kostet Euch das im Normalfall nicht Euer gesamtes Vermögen, sondern lediglich einen mehr oder weniger kleinen Aufschlag auf den normalen Preis. Als künftiger Besitzer ist es aber dennoch wichtig, Euch im Vorfeld darüber zu informieren, ob die angepeilte Domain wirklich ihren Premium-Preis wert ist. Dafür ist es hilfreich, die Domain nach bestimmten Merkmalen abzuklopfen.

Welche Faktoren machen eine Domain besonders wertvoll?

Ein guter Domainname ist ein Name, der kurz ist, leicht zu merken und der auf den ersten Blick zeigt, um was es geht. Um eine Premium-Domain zu werden, muss eine Domain über diese Basisanforderungen hinaus noch weitere Kriterien erfüllen:

  • Premium-Domains bestehen in der Regel aus nur einem Wort oder einer kurzen Zahlen- beziehungsweise Buchstabenkombination (etwa abc) und einer beliebten Endung. Die Zahlen- und Buchstabenkombinationen müssen einfach zu tippen und leicht zu merken sein.
  • Je allgemeingültiger ein Begriff ist oder je stärker er für einen Lebens- oder Geschäftsbereich beziehungsweise für ein geografisches Gebiet steht, desto wahrscheinlicher ist es, dass er in die Premiumkategorie fällt. Beispiele wären bike.com, fahrrad.de oder ferienhaus.com. Kurz gesagt: Der Domainname ist ein wichtiges Keyword oder enthält wichtige Keywords.
  • Eng mit Punkt Nummer 2 ist Punkt Nummer 3 verbunden: Das Suchvolumen. Premiumdomains enthalten einen Begriff oder einen Namen, nach dem im Netz besonders häufig gesucht wird. Um herauszufinden, wie hoch das Suchvolumen für einen Begriff oder eine Formulierung (etwa ferienhaus-mieten) ist, könnt Ihr zum Beispiel das Keyword-Tool von Google verwenden. Je exakter ein Domainname auf einen Begriff mit hohem Suchvolumen passt, desto wertvoller ist die Domain, da eine hohe Trafficzahl quasi garantiert ist.
  • Der Domainname könnte ein guter Markenname sein oder selber eine Brand werden (muss also prägnant, einzigartig etc. sein).

Zusätzlich zu diesen Hauptkriterien gibt es noch eine Reihe von anderen Faktoren, die individuell eine Rolle spielen können: Zum Beispiel können bestimmte Domains mit geografischem Bezug premium sein. Hier spielt vor allem das lokale Suchvolumen eine Rolle. Eine Domain wie lawyer-nyc.com dürfte wertvoller sein als rechtsanwalt-wuppertal.de. Die Entwicklungen bei den Google Trends können ebenfalls den Preis einer Domain mitbestimmen. Eine Domain, die Begriffe mit einer Aufwärtstendenz enthält, kann teurer sein als eine Domain, bei der das Trendbarometer nach unten zeigt.

Eine neue Premium-Chance: Aussichtsreiche nTLDs registrieren

Die wirklich verheißungsvollen Premium-Domains waren lange Zeit fast ausschließlich das Terrain erfahrener Experten mit entsprechendem finanziellen Background. Mit dem Start der Einführung der neuen Top Level Domains (nTLD) brach im vergangenen Jahr dann aber auch bei vielen ganz normalen Nutzern das Jagdfieber aus: Viele versuchten, sich mögliche Premium-Adressen frühzeitig zu sichern.

Oft kamen sie dabei nicht zum Zug. Das liegt einerseits daran, dass es um diese begehrten Domains eine große Konkurrenz gibt. Auf der anderen Seite behalten die Betreiber vieler nTLD bei der Einführung aber auch immer ein Kontingent an Premium-Domains zurück, die zu höheren Preisen verkauft werden sollen. Die Betreiber der Hauptstadt-Domainendung .berlin sprechen in diesem Zusammenhang von „besonders eingängigen und schönen .berlin-Domains“ oder auch „den Kirschen auf der Torte“.

Die begehrtesten Domains gibt's später: Diese Regelung gilt unter anderem beim Betreiber der .ruhr-Domain. Screenshot: dot.ruhr

Die begehrtesten Domains gibt’s später: Diese Regelung gilt unter anderem beim Betreiber der .ruhr-Domain. Screenshot: dot.ruhr

Die attraktiven Domains versprechen zusätzliche Geschäfte für die Betreiber, die das Zurückhalten der Premium-Domains aber lieber in einem anderen Licht sehen wollen: Beim Unternehmen .dot.ruhr heißt es beispielsweise, dass einige besonders wertvolle Domains „aus Fairness-Gründen“ erst später zur Registrierung freigegeben werden. Denn noch hätten nicht alle von den neuen Endungen gehört.

Premium-Domains erkennen

Für den normalen Nutzer ist es gerade in Verbindung mit den neuen Domainendungen oft nicht so einfach herauszufinden, ob seine Wunschdomain premium ist oder nicht. Häufig kommen Premium-Domains im Anschluss an die sogenannte Sunrise-Phase (in der  nur ein kleiner, gesondert registrierter Kreis von Nutzern entsprechende Domains registrieren kann) auf den Markt. Die nach Einschätzung der Betreiber besonders begehrten Domains werden dann über einen festgelegten Zeitraum zu erhöhten Preisen verkauft – wobei die Preise absteigend gestaltet sind. Das heißt, im Laufe dieser Phase werden sie immer günstiger. Wer gute Nerven hat, kann also pokern…

Andere Betreiber bieten ihre Premium-Domains aber auch später an. Deshalb kann es Euch bei einem Domaincheck beispielsweise passieren, dass Euch die gewünschte Domain zunächst als frei und verfügbar angezeigt wird, die Registrierung aber nicht klappt – weil die Domain noch zurückgehalten oder nur zu einem höheren Preis verkauft wird. In solchen Fällen wendet Euch gerne an den checkdomain-Support. Alternativ könnt Ihr Euch auch bei den Betreibern der jeweiligen Domainendung auf die Mailing-Liste setzen lassen, damit Ihr informiert werdet, sobald Eure Wunschdomain auf den Markt kommt.

Eine Premium-Domain in meinem Portfolio?

Die richtig großen Geschäfte mit Domains machen wie gesagt in der Regel die Profis. Aber auch als normaler User könnt Ihr natürlich Treffer landen und Geld mit attraktiven Domains verdienen. Solltet Ihr Euch jetzt fragen, ob Ihr in Eurem Portfolio vielleicht eine Domain habt, die Ihr gewinnbringend verkaufen könnt, checkt sie doch mal auf die genannten Kriterien ab. Ebenfalls hilfreich ist ein Blick auf Domain-Handelsplattformen. Und ein absolut sicheres Indiz dafür, dass Ihr eine wertvolle Domain besitzt, ist, wenn Ihr Angebote bekommt, Eure Domain zu verkaufen…

Februar 2015: Nachholbedarf: Neue Domainendungen sind vielen Nutzern unbekannt

Seit gut einem Jahr können Nutzer neben den klassischen Endungen wie der .com-Domain, der .de-Domain und .net-Domain auch Domains mit neuen Endungen registrieren – darunter zum Beispiel .berlin, .hamburg, .haus und .bio. Eine aktuelle Studie des Branchenverbandes Domain Name Association (DNA) zeigt jetzt allerdings: Für einen Großteil der Nutzer sind die neuen Top Level Domains (nTLD) große Unbekannte. Hier findet Ihr die Studie.

Für die Studie wurden im Auftrag der DNA  5000 Internetnutzer aus 10 Ländern – darunter die USA, Deutschland, China und Indien – zu ihren Surfgewohnheiten im Hinblick auf Domains befragt. 60 Prozent der Befragten gaben dabei an, die Möglichkeiten durch die Einführung neuer TLDs zu begrüßen. Gleichzeitig sagten aber 55 Prozent, sie hätten bislang keine Kenntnis von der Erweiterung des Domain-Namensraums. Sprich: Sie haben bisher noch nicht von den neuen Domainendungen gehört. 20 Prozent gaben an, beim Thema nTLD „unsicher“ zu sein.

Dementsprechend liegen auch beim Vertrauen der Nutzer die etablierten Endungen noch mit großem Abstand vorne. Das zeigt eine Frage der Studie, über welche Adresse Nutzer online bezahlen würden:

.de und .com liegen unangefochten weiter vorn: Die Nutzer finden die neuen Domainendungen interessant, müssen aber erst Vertrauen aufbauen. Grafik: DNA

.de und .com liegen unangefochten weiter vorn: Die Nutzer finden die neuen Domainendungen interessant, müssen aber erst Vertrauen aufbauen. Grafik: DNA

Geht es statt ums Bezahlen aber zum Beispiel um den Schuh- und Kleidungskauf, zeigte sich ein wesentlich ausgeglicheneres Bild. Vor allem geografische nTLDs wie .nyc, .berlin oder .paris konnten hier punkten – der „lokale Faktor“ wird laut der Umfrage von vielen Nutzern als deutlicher Pluspunkt gesehen.

Quintessenz der Studie: Es wird noch einige Zeit dauern, bis die Nutzer das Potenzial der neuen Endungen erfassen und die nTLDs wirklich im Netz angekommen sind.

Wie seht Ihr das Thema? Sind die neuen Endungen für Euch noch zu unbekannt oder unsicher? Wir freuen uns auf Eure Kommentare!

Februar 2015: Gespanntes Warten auf den großen Boom: Ein Jahr neue Top Level Domains

Der erste Geburtstag wird normalerweise groß gefeiert. Bei den neuen Top Level Domains (nTLD) ist die Party ausgefallen. Einerseits, weil sich der Domain-Nachwuchs noch nicht so entwickelt hat, wie viele es sich erhofft haben. Andererseits, weil die Domain-Szene durch die neuen Endungen so in Bewegung ist, dass kaum Zeit zum Feiern bleibt. Wir drücken jetzt aber trotzdem mal die Pausentaste und ziehen in Ruhe Bilanz: Ein Jahr neue Domainendungen – was hat sich in den vergangenen 12 Monaten getan und wie sieht die Zukunft aus?

Eines haben die neuen Top Level Domains auf jeden Fall geschafft: Mehr Vielfalt im Netz. Wer heute einen Domaincheck aufruft, bekommt – wenn er nicht nach Kategorien filtert – seitenweise Tabellen mit den Ergebnissen geliefert. Rund 400 neue Endungen sind laut der Internetverwaltung ICANN mittlerweile an den Start gegangen. Bei den Registrierungen ist der ganz große Boom bisher allerdings ausgeblieben: Offenbar wissen viele Nutzer mit den nTLDs noch immer nicht viel anzufangen und bleiben lieber bei den bewährten Endungen wie der .de-Domain oder der .com-Domain. Experten schätzen, dass das auch noch eine Zeit lang so bleiben wird und sehen die neuen Endungen erst am Anfang ihrer Entwicklung.

Von .xyz bis .berlin: Die aktuellen nTLD-Spitzenreiter

Auch wenn der Durchbruch auf breiter Linie noch auf sich warten lässt: Einige Endungen sind bereits voll durchgestartet – und dazu gehört mit .berlin erfreulicherweise auch ein Kandidat aus Deutschland. Laut der Rangliste von domains.info liegt aktuell auf Platz 1 die Endung .xyz mit 764 000 registrierten Domains. Platz 2 besetzt .club mit 160 000 Registrierungen. Auf der 3 folgt dann .berlin mit knapp 155 000 registrierten Domains. Der Blick auf die nTLD zeigt insgesamt eine ausgesprochen bunte Mischung: Neben der chinesischen Endung .wang  finden sich hier unter anderem .nyc, .link und .guru. Im deutschsprachigen Raum zählen darüberhinaus nTLD wie .bayern, .koeln und .hamburg.

Marken machen nTLDs stark: Die Erwartungen für 2015

In einem Podcast hat der US-amerikanische Domainexperte Andrew Alleman vor kurzem neun Vertreter der Domain-Branche zu ihren Einschätzungen der bisherigen Entwicklung und ihren Eerwartungen an die Zukunft gefragt. Der ausgebliebene Boom scheint demnach für die Fachleute weder eine Überraschung noch eine Enttäuschung zu sein. Vielmehr sind sich alle sicher: Der Durchbruch kommt noch – aber erst muss die Akzeptanz bei den Nutzern geschaffen werden.

Dazu könnten in den kommenden Monaten vor allem zwei Faktoren beitragen:

  • Viele Marken und Unternehmen haben eigene TLDs beziehungsweise zu ihren Branchen oder Produkten passende Endungen kombiniert mit Markennamen registriert. Diese Adressen wurden bisher häufig noch nicht aktiv genutzt. Die Fachleute gehen davon aus, dass Unternehmen 2015 die Nutzung intensivieren werden. Dadurch steigt die Präsenz der nTLDs im Alltag und werden so das Interesse der Nutzer an den neuen Endungen steigern.
  • 2015 starten einige neue Endungen in die allgemeine Registrierung, die lange erwartet wurden und aller Voraussicht nach von Anfang an großen Erfolg haben werden. Dazu gehören zum Beispiel .blog, .shop und .web. Im Zuge dieser nTLD-Starts wird vermutlich auch die Akzeptanz der neuen Endungen allgemein steigen.

Konkret rechnen die befragten Experten mit mehr als zehn Millionen registrierten neuen Domainendungen bis Mitte 2015, wobei sie davon ausgehen, dass im Laufe des Jahres auch die ersten nTLDs scheitern werden. Nutzer müssen allerdings nicht befürchten, dass diese Endungen aus dem Netz verschwinden – stattdessen werden sie von anderen Betreibern übernommen.

Mehr, mehr, mehr – das zweite nTLD-Jahr

Wie wäre es mit der hasenohr.bar? Die neue Domain-Vielfalt liefert Euch schon jetzt eine lange Tabelle beim Domaincheck. Screenshot: S. Cantzler

Wie wäre es mit der hasenohr.bar? Die neue Domain-Vielfalt liefert Euch schon jetzt eine lange Tabelle beim Domaincheck. Screenshot: S. Cantzler

In den kommenden Monaten geht es in einem ähnlich rasanten Tempo weiter wie bisher. Live beobachten könnt Ihr das unter anderem am checkdomain-Portfolio. Das wird von Woche zu Woche größer und bietet mittlerweile Endungen für sämtliche Lebensbereiche an. Damit die Suche nach der perfekten Endung nicht zur Suche nach der Nadel im Heuhaufen wird, könnt Ihr bei uns auch schön geordnet in Kategorien stöbern – von A wie Allgemein bis W wie Web und Technik

Für eine bessere Planung findet Ihr auf unserer Webseite im Bereich neue Domainendungen zudem einen Ausblick auf die Starts der kommenden Monate und Wochen. Diese Endungen, die noch nicht live gegangen sind, könnt Ihr Euch per unverbindlicher Vorbestellung kostenlos sichern. Bereits live gegangene nTLDs werden genauso registriert wie die altbekannten Endungen.

Dezember 2014: Keine Unfallgefahr mehr – ICANN gibt gesperrte Domains frei

Bei der Einführung der neuen Top Level Domains (nTLD) gab und gibt es für die Internetverwaltung ICANN eine Vielzahl von Klippen zu umschiffen. Jetzt ist die Organisation offenbar wieder einmal erfolgreich an einer vorbeigekommen: Die Experten haben eine Lösung für die sogenannte name collision gefunden – deshalb werden aktuell mehr als 180 000 zunächst blockierte Domains mit neuer Endung zur Registrierung freigegeben. Darunter befindet sich eine ganze Menge an Domain-Schrott. Doch wer in der langen Liste sucht, findet auch zahlreiche attraktive Domains.

Domains wie 00rz.audio oder emv03-ukbr.black sind sicherlich nichts, worauf sich Internetnutzer mit Begeisterung stürzen werden. Doch die ICANN-Liste mit frei werdenden Domains hat auch einige echte Perlen zu bieten, wie zum Beispiel die Domains shop.nyc, wohnen.wien oder eyeworks.berlin. Von solchen brauchbaren Domains gibt es schätzungsweise mehrere 1000, die jetzt nach und nach in die freie Registrierung kommen.

Wie funktioniert die Domain-Liste?

Nach Angaben der ICANN wird die Liste laufend aktualisiert und mit neuen Domains aufgefüllt – es lohnt sich also ein regelmäßiger Check, vor allen wenn Ihr auf der Suche nach einer bisher blockierten Wunschdomain seid. In der Liste ist auf der linken Seite die nTLD (also etwa .bar oder .berlin zu sehen. Es folgt die Domain (beispielsweise eyeworks oder wohnen). Die Zahlen rechts davon zeigen an, wann die Domain in die Liste für die sogenannte controlled interruption eingetragen wurde. Da die Frist für die controlled interruption 90 Tage beträgt, ergibt sich daraus das Datum der Freigabe, das sich jeweils ganz rechts in der Zeile befindet.

Die freiwerdenden Domains können ganz normal über Registrare wie checkdomain registriert werden. Der Blick in die Liste hilft Euch dabei, schon vorab zu sehen, welche Domains in nächster Zukunft in die Registrierung gelangen – bei begehrten Domains heißt es dann wie üblich: Schnell sein, sonst ist die Wunschdomain weg!

Was ist eine name collision?

Bei einer name collision besteht die Gefahr eines “Zusammenstoßes” zwischen einer neuen Domain-Endung und Domains, die bereits seit Jahren inoffiziell in lokalen Netzwerken genutzt werden – etwa im Intranet von Unternehmen. Stimmen ein Domainname in einem privaten Netzwerk und im öffentlichen Netz überein (= Kollision), kann es

  • zu Sicherheitsrisiken
  • Verwechslungen und
  • Systemausfällen kommen.

Dabei handelt es sich nicht um ein kleines Problem, sondern eine Angelegenheit größeren Ausmaßes. Rund 6,8 Millionen Domains unter den nTLD ließ die ICANN sperren, um ein Chaos im Netz zu verhindern. Dazu kommen noch einige nTLDs selbst, die zumindest erst einmal, eventuell auch überhaupt nicht zugelassen werden. Dazu gehören unter anderem die Endungen .corp, .home und .mail.

Krisen-Management: Die controlled interruption

Wäre es nur eine Handvoll Domains gewesen, hätte die ICANN vermutlich nicht so einen großen Aufwand betrieben. Aber angesichts der Masse an Domains musste dann doch ein Plan her – und dieser wurde im Juli 2014 mit dem „Name Collision Occurrence Management Framework“ veröffentlicht.

Kern des Plans: Die geblockten Domains können doch freigeschaltet werden, aber erst nach einer 90tägigen Quarantäne-Phase, in der sie mit Hilfe einer speziellen IPv4-Adresse genau beobachtet werden. Im Prinzip behalten die Netzwerk-Administratoren während der controlled interruption also immer im Blick, ob es eine Verletzung des Namensraumes gibt oder nicht. Wenn nicht, kann die Domain freigeschaltet werden.

Diesen komplizierten Prozess haben wir jetzt natürlich stark verkürzt dargestellt. Falls Ihr tiefer in die Materie eintauchen wollt, hilft Euch der Eintrag zur name collision auf icann.wiki weiter. Außerdem gibt es auch auf der Seite der ICANN einen umfassenden FAQ-Bereich speziell zur name collision-Thematik.

Februar 2014: Der Countdown läuft – die ersten nTLD gehen in die Live-Registrierung

Heute am späten Nachmittag ist es soweit: Die ersten neuen Top Level Domains (nTLD) starten gegen 17 Uhr in die Live-Registrierung. Das heißt:  Schon in wenigen Stunden könnt Ihr Euch Domains mit einer neuen Endung direkt sichern – ganz ohne Vorbestellung und Wartezeit, so wie Ihr es von TLDs wie .de oder .com gewohnt seid. Habt Ihr Adressen mit einer entsprechenden neuen Endung vorbestellt, bedeutet das für Euch, dass aus Eurer „Reservierung“ heute eine verbindliche Registrierung wird. Aktiv werden müsst Ihr dafür nicht mehr, das läuft jetzt alles über uns.

Diese neuen Domainendungen starten heute:

In den kommenden Wochen werden dann noch viele weitere Endungen dazukommen. Vergeben werden Domains mit neuer Endung nach dem üblichen Prinzip: „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst“. Deshalb solltet Ihr trotz der großen Vielfalt, die es künftig bei den TLDs geben wird, nicht zu lange warten, um Euch besonders einprägsame Domains zu sichern. Adressen wie technik.guru, huebsche.singles oder hamburg.bike werden mit Sicherheit nicht lange frei bleiben.

Sollte unter den heute Live gehenden Endungen nichts passendes für Euch dabei sein, liefert Euch unser Februar-nTLD-Update einen guten Überblick darüber, was Ihr in den kommenden Wochen noch erwarten könnt. Solltet Ihr darüber hinaus noch weitere Fragen haben: Zahlreiche Informationen findet Ihr hier im Blog oder auf unserer Webseite. Und natürlich steht Euch auch der checkdomain-Support mit Rat und Tat zur Seite.

Dezember 2013: Jetzt neu – die checkdomain-Warteliste für neue Wunschdomains

Je näher der Start der neuen Domainendungen rückt, desto größer wird das Interesse. Bei einigen besonders beliebten Adressen kann es Euch deshalb passieren, dass es beim Versuch der unverbindlichen Vorbestellung heißt: Leider schon reserviert. Ihr müsst deshalb aber keineswegs gleich die Hoffnung aufgeben. Denn es kann ja durchaus passieren, dass derjenige, der schneller war als Ihr, sich doch noch anders entscheidet und auf die Domain verzichtet. Deshalb haben wir bei checkdomain eine Warteliste  eingeführt.

Für Euch heißt diese Neuerung: Ihr könnt ab sofort auch Domains vorbestellen, die bereits von anderen Kunden reserviert sind. Ihr erhaltet dann von unserem Support eine Mail, die Euch darüber informiert, an welcher Stelle der Warteliste Ihr aktuell rangiert.  Außerdem könnt Ihr im Kundencenter auch schauen, auf welchem Platz Ihr Euch in der Warteliste für Euren Wunschdomainnamen befindet.

Domainwarteliste der neuen Domainendungen im checkdomain Kundencenter

Warteliste der neuen Domainendungen im checkdomain Kundencenter

Ihr findet diese Ansicht im Kundencenter unter „Domains“ und dann unter dem Filter „Vorbestellungen„.

Verzichtet einer der anderen Kunden auf seine Vorbestellung, rutscht Ihr automatisch einen Rang höher und Eure Chancen, doch noch zum Zuge zu kommen, werden größer. Darüber werdet Ihr dann natürlich per E-Mail vom Kundensupport informiert.

Ihr habt noch weitere Fragen zur Warteliste oder zu den neuen Top Level Domains allgemein? Dann wendet Euch gerne an den checkdomain-Support – unsere Experten helfen Euch nett und kompetent weiter!

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