Du nutzt Jimdo für deine Website und möchtest dich in dein Jimdo Webmail einloggen – aber irgendwie klappt es gerade nicht so recht? Das passiert schneller als man denkt, und du bist damit definitiv nicht allein. Jimdo ist bei vielen Selbstständigen und kleinen Unternehmen eine beliebte Wahl – und der E-Mail-Dienst gehört für viele fest dazu. In diesem Artikel zeigen wir dir, wie der Login funktioniert, welche kleinen Stolperfallen es gibt und welche Alternativen es gibt, falls du langfristig nach einer anderen Lösung suchst.
Inhaltsverzeichnis
Was ist Jimdo Webmail überhaupt?
Jimdo ist in erster Linie ein Website-Baukasten. Wer dort eine eigene Domain registriert und ein kostenpflichtiges Paket (mindestens JimdoPro) bucht, kann auch E-Mail-Adressen mit der eigenen Domain anlegen – also zum Beispiel info@deinefirma.de.
Der Webmail-Bereich von Jimdo sammelt alle eingehenden Mails und ermöglicht es, diese direkt im Browser abzurufen und zu beantworten.
Jimdo Webmail Login: So geht's (im Normalfall)
Den Webmailer erreichst du direkt über webmail.jimdo.com oder über dein Jimdo-Dashboard:
- Logge dich in dein Jimdo-Konto ein
- Öffne das Menü über das Hamburger-Icon oben links
- Gehe zu Domains und E-Mails → E-Mail-Konten
- Klicke auf die gewünschte E-Mail-Adresse – du wirst direkt weitergeleitet
Wichtig: Die E-Mail-Funktion ist nur in den Bezahltarifen JimdoPro und JimdoBusiness verfügbar, und du musst eine eigene Domain mit deiner Jimdo-Seite verbunden haben.
Dokumentierte Webmail-Ausfälle
Der Monitoring-Dienst StatusGator, der die offizielle Jimdo-Statusseite beobachtet, listet für 2024 und 2025 mehrere bestätigte Webmail-Ausfälle auf – darunter eine Störung im Januar 2025, die über 29 Stunden andauerte, sowie weitere Ausfälle im Oktober und Mai 2024. Quelle: StatusGator – Jimdo E-Mail Delivery)
Mails landen im Spam oder kommen gar nicht an
Eine Web-Technikerin dokumentierte ausführlich auf ihrem Blog, dass Jimdo noch im Mai 2024 nicht bereit war, DNS-Einstellungen wie SPF, DKIM und DMARC über den eigenen Service einzutragen oder Kunden die Möglichkeit zu geben, diese selbst vorzunehmen. (Quelle: onlinemagie.at)
Zustellung zu web.de schlägt fehl
Auf der Microsoft Q&A Community schildert ein Nutzer, dass E-Mails an web.de-Adressen nicht ankamen – mit dem konkreten Hinweis auf eine fehlende oder falsch konfigurierte DKIM-Signatur der sendenden Domain. (Quelle: Microsoft Q&A)
SPF-Einträge lassen sich nicht selbst verwalten
Eine Internetagentur berichtet, dass Jimdo keine Möglichkeit bietet, eigene SPF-Einträge für externe Maildienste zu hinterlegen – Mails an Gmail-Adressen wurden dadurch mit Verweis auf einen fehlenden SPF-Eintrag abgelehnt. (Quelle: diegutestube.de)
Support schwer erreichbar, lange Wartezeiten
Ein langjähriger Jimdo-Partner und Website-Experte schreibt in seiner Bewertung (Stand Februar 2025): „Der Kundensupport war mal hervorragend, ist aber längst kleinrationalisiert worden. Es dauert teils 5 Tage, bis eine Antwort per Mail kommt." Jimdo (Quelle: website-tutor.com)
Warum passiert das? Ein Blick hinter die Kulissen
Jimdo stellt seinen Webmail-Dienst nicht selbst bereit, sondern nutzt den Whitelabel-Mailanbieter Rackspace im Hintergrund. Das bedeutet: Bei Problemen bist du von zwei Dienstleistern abhängig gleichzeitig – und der direkte Einfluss auf Störungen ist begrenzt.
Alternativen zu Jimdo Webmail
Wenn du merkst, dass Jimdo Webmail für deinen Bedarf nicht ausreicht, gibt es gute Alternativen:
checkdomain E-Mail-Hosting
Eine der besten Optionen für alle, die eine zuverlässige und datenschutzkonforme Lösung suchen: das E-Mail-Hosting von checkdomain. Du bekommst professionelle Postfächer mit deiner eigenen Domain – auf deutschen Servern, DSGVO-konform, mit Spam- und Virenschutz inklusive. Per Webmail, Outlook, Thunderbird oder Smartphone-App erreichbar – und völlig unabhängig davon, welchen Website-Baukasten du nutzt. Kein Jimdo-Konto nötig.
Google Workspace
Alternativ lässt sich die eigene Domain über Jimdo mit Microsoft 365 verbinden, oder man nutzt einen anderen externen E-Mail-Anbieter über MX Records. Mit Google Workspace erhältst du eine individuelle E-Mail-Adresse sowie Zugriff auf leistungsstarke Tools wie Gmail, Google Drive und Google Kalender. Das kostet allerdings extra – und Google-Daten liegen auf US-Servern, was datenschutzbewusste Nutzer berücksichtigen sollten.
Microsoft 365
Eine weitere Option für alle, die ohnehin mit Office-Produkten arbeiten. Auch hier gilt: Es entstehen zusätzliche monatliche Kosten, und die Einrichtung ist etwas aufwendiger.