Stell dir vor, jemand registriert innerhalb weniger Monate 7.500 Domainnamen und verdient damit mehr, als er investiert hat. Klingt verrückt? Genau das hat Domain-Investor Josh Reason getan – und im „Domain Name Wire"-Podcast detailliert erzählt, wie er dabei vorging.

Keine Sorge: Du musst jetzt nicht tausende Domains kaufen. Aber aus der Strategie eines Profis lässt sich eine Menge darüber lernen, was eine gute Domain ausmacht – und worauf du achten solltest, wenn du den perfekten Namen für dein eigenes Projekt suchst.

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7.500 Domains für 45.000 Dollar – das Experiment

Josh Reason ist kein Neuling. Er handelt seit Jahren mit Domainnamen und betreibt mit DNX.com eine eigene Plattform für Domain-Investoren. Trotzdem wollte er ein Experiment wagen: Lohnt es sich noch, Domains ganz normal zum Standardpreis zu registrieren – also nicht über Auktionen oder den Zweitmarkt zu kaufen?

Zwischen März und November registrierte er rund 7.500 .com-Domains und investierte dafür etwa 45.000 US-Dollar. Sein Ziel: Diese Namen im Anschluss gewinnbringend weiterzuverkaufen.

Das Ergebnis? Zum Zeitpunkt des Podcasts hatte er bereits 17 Domains verkauft – für rund 75.000 Dollar brutto. Damit war er schon vor Ablauf des ersten Jahres im Plus.

So findet ein Profi gute Domainnamen

Spannend ist vor allem die Methode, mit der Josh seine Domains auswählt. Denn er tippt nicht einfach wahllos Begriffe in die Suchmaske ein. Stattdessen nutzt er einen mehrstufigen Prozess:

Trendige Keywords identifizieren: Josh arbeitet mit Listen der meistregistrierten Begriffe und gleicht diese mit aktuellen Markenregistrierungen ab. So erkennt er, welche Wörter und Themen gerade besonders gefragt sind. Für sein Experiment waren das unter anderem Begriffe rund um Künstliche Intelligenz, Finanzen und Gesundheit – also „Intelligence", „Finance", „Medical" oder „Healthcare".

Verfügbare Domains aus Ablauflisten filtern: Viele Domains werden von ihren Besitzern nicht verlängert und werden wieder frei. Josh durchsucht gezielt solche Ablauflisten nach interessanten Namen, die andere übersehen haben.

Gegenprüfung auf Nachfrage: Bevor er eine Domain registriert, prüft er, ob der Begriff tatsächlich im Geschäftsleben genutzt wird. Dafür schaut er unter anderem auf LinkedIn nach Unternehmen, die diesen Begriff im Namen tragen. Seine Logik: Wenn es echte Firmen gibt, die so heißen wollen, gibt es auch Käufer für die Domain.

Andere Domainendungen als Indikator: Ein weiterer Trick: Wenn ein Begriff bereits unter vielen verschiedenen Endungen registriert ist (z. B. als .net, .org, .co), dann ist das ein starkes Signal, dass der Name gefragt ist.

Was du daraus für deine Domainsuche mitnehmen kannst

Natürlich bist du wahrscheinlich kein Domain-Händler. Aber die Denkweise eines Profis hilft auch dir, wenn du nach dem richtigen Namen für dein Business, deinen Blog oder dein Projekt suchst:

  • Denke in Keywords, die Menschen wirklich nutzen. Eine gute Domain enthält Begriffe, nach denen tatsächlich gesucht wird oder die in deiner Branche gängig sind. „Intelligenz", „Beratung", „Design" oder „Werkstatt" – je klarer der Begriff, desto besser merken sich potenzielle Kunden deine Adresse.
  • Schau dir an, was andere machen. Josh prüft auf LinkedIn und in Unternehmensverzeichnissen, ob ein Begriff im Markt verbreitet ist. Das kannst du auch: Wenn du einen Domainnamen in Betracht ziehst, google einfach mal, ob ähnliche Namen schon von Unternehmen in deiner Branche verwendet werden. Das zeigt dir, ob der Begriff funktioniert.
  • Sei schnell bei guten Namen. Eine zentrale Erkenntnis aus dem Podcast: Gute Domains werden oft von jemandem registriert, der aufmerksamer ist als andere. Wenn du eine freie Domain findest, die perfekt zu deinem Vorhaben passt, warte nicht zu lange. Gerade bei beliebten Begriffen kann es sein, dass der Name morgen schon weg ist.
  • Unterschätze nicht die Kraft von Wortkombinationen. Josh hat mit Domains Geld verdient, die aus zwei Wörtern bestehen – ein beschreibender Begriff plus ein Branchenwort. Zum Beispiel wurde „ClutchIntelligence.com" für 15.000 Dollar verkauft. Für dein Business heißt das: Auch eine Kombination wie „MüllerDesign" oder „HamburgBeratung" kann ein starker, einprägsamer Name sein.
  • Lass dich von Trends inspirieren. Themen wie KI, Nachhaltigkeit oder Digitalisierung sind gerade überall präsent – und genau das spiegelt sich auch bei Domains wider. Wenn du in einem Trendbereich gründest, lohnt es sich, bei der Domainwahl einen Namen zu wählen, der diese Aktualität widerspiegelt.

Eine gute Domain ist eine Investition – auch für dich

Joshs Experiment zeigt: Domainnamen haben einen echten Wert. Selbst frisch registrierte Adressen können tausende Euro wert sein, wenn der Name gut gewählt ist. Das bedeutet umgekehrt: Die richtige Domain für dein Projekt ist kein Nebenschauplatz, sondern eine der wichtigsten Entscheidungen für deine Online-Präsenz.

Nimm dir also ruhig etwas mehr Zeit bei der Domainsuche. Probiere verschiedene Begriffe und Kombinationen aus, prüfe, welche Endungen verfügbar sind, und sichere dir deinen Wunschnamen, bevor es jemand anderes tut.

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