Google hat den Filter für Markenabfragen in der Search Console auf alle berechtigten Properties ausgeweitet. Was bisher nur ausgewählten Websites zur Verfügung stand, können jetzt deutlich mehr Seitenbetreiber nutzen. Für dich als Selbstständiger oder Agenturinhaber bedeutet das: Du bekommst endlich eine saubere Trennung zwischen Brand-Traffic und generischem organischem Traffic – direkt in deinem wichtigsten SEO-Tool.

Inhaltsverzeichnis

Endlich bei Google gefunden werden – ohne selbst zum SEO-Profi zu werden

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Was ist der Branded-Queries-Filter in der Search Console?

Der Branded-Queries-Filter ermöglicht es dir, im Leistungsbericht der Google Search Console gezielt zwischen Suchanfragen zu unterscheiden, die deinen Markennamen enthalten, und solchen, die rein generisch sind. Google erkennt dabei automatisch, welche Queries als markengebunden einzustufen sind, und stellt dir einen entsprechenden Filterbereich bereit.

Bisher war diese Funktion nur für eine begrenzte Anzahl von Properties freigeschaltet – typischerweise größere Websites mit klar erkennbarer Marke. Mit dem aktuellen Rollout erweitert Google den Zugang auf alle Properties, die die Voraussetzungen erfüllen. Ob deine Website dazugehört, erkennst du daran, dass im Leistungsbericht unter den Filteroptionen der Eintrag Branded traffic erscheint.

Screenshot eines Dashboards mit Liniengrafik; weiße Dialogbox 'Query' mit Filter/Compare, Keyword-Optionen; Cancel/Apply.
Neuer Markenfilter in der GSC

Warum die Trennung von Brand- und Non-Brand-Traffic so wichtig ist

Wenn du SEO-Arbeit leistest – sei es für dein eigenes Projekt oder für Kunden – ist die Unterscheidung zwischen Brand- und Non-Brand-Traffic eine der grundlegendsten Analysedimensionen. Der Grund ist einfach: Brand-Traffic sagt wenig über deine SEO-Performance aus. Wer gezielt nach deinem Firmennamen sucht, hat dich bereits auf dem Schirm. Dieser Traffic kommt in der Regel durch Offline-Marketing, Empfehlungen, Direktkontakte oder bestehende Kundenbeziehungen zustande.

Dein tatsächlicher SEO-Erfolg zeigt sich im Non-Brand-Traffic – also bei Suchanfragen, bei denen Nutzer ein Problem oder einen Bedarf haben und deine Seite über generische Keywords finden. Erst wenn du diese beiden Bereiche sauber trennst, kannst du fundiert beurteilen, ob deine Content-Strategie, dein Linkbuilding oder deine technische Optimierung tatsächlich Wirkung zeigen.

Ein praktisches Beispiel

Angenommen, du betreibst einen Onlineshop für nachhaltiges Büromaterial. Dein Markenname taucht in 30 Prozent aller Suchanfragen auf. Ohne den Branded-Queries-Filter siehst du im Leistungsbericht eine Mischung aus Klicks, Impressionen und Positionen, die beide Traffic-Quellen vermischt. Ein Rückgang im generischen Traffic könnte durch einen gleichzeitigen Anstieg des Brand-Traffics kompensiert werden – und du bemerkst das Problem erst, wenn es sich in den Umsatzzahlen niederschlägt.

Mit dem neuen Filter kannst du diese Entwicklungen separat verfolgen und frühzeitig reagieren: Content nachoptimieren, neue Keywords erschließen oder technische Probleme identifizieren, die nur bestimmte Seitentypen betreffen.

So nutzt du den neuen Filter in der Praxis

Um den Branded-Queries-Filter zu verwenden, öffnest du den Leistungsbericht in der Google Search Console und klickst auf die Filterleiste oberhalb des Diagramms. Dort findest du jetzt – sofern deine Property berechtigt ist – die Option, nach Branded und Non-branded Suchanfragen zu filtern. Google ordnet die Queries automatisch zu, basierend auf der erkannten Marke deiner Property.

In der täglichen Arbeit empfehlen sich vor allem zwei Auswertungen:

  • Non-Brand-Performance im Zeitverlauf: Beobachte Klicks und Impressionen für Non-Brand-Queries über einen Zeitraum von mindestens drei Monaten. So erkennst du Trends, die auf algorithmische Veränderungen oder Content-Probleme hindeuten.
  • Brand-Traffic als Indikator für Markenbekanntheit: Steigende Brand-Impressionen können ein Signal dafür sein, dass deine PR-Arbeit, dein Social-Media-Engagement oder eine Offline-Kampagne wirkt – auch wenn das streng genommen kein SEO-Verdienst ist.

Darüber hinaus lohnt es sich, den Filter in Kombination mit anderen Dimensionen zu nutzen – etwa nach Ländern, Geräten oder Seitentypen. So erkennst du beispielsweise, ob dein generischer Mobile-Traffic rückläufig ist, während der Desktop-Traffic stabil bleibt. Solche Muster geben dir konkrete Ansatzpunkte für die Optimierung.

Was du beachten solltest: Grenzen der automatischen Zuordnung

Die automatische Erkennung durch Google ist nicht perfekt. Bei Marken mit generischen Begriffen im Namen – etwa ein Unternehmen namens „Grüne Energie GmbH" – kann es zu Fehlzuordnungen kommen. Google versucht, über semantische Analyse und Domain-Zuordnung die richtige Klassifizierung vorzunehmen, aber gerade bei neuen oder kleinen Marken ist Vorsicht geboten.

Prüfe daher stichprobenartig, ob die Zuordnung für deine Property korrekt ist. Klicke in den jeweiligen Filterbereich und scrolle durch die angezeigten Suchanfragen. Wenn du systematische Fehlzuordnungen feststellst, kannst du das über den Feedback-Mechanismus in der Search Console melden.

Auswirkungen auf dein SEO-Reporting

Wenn du regelmäßig SEO-Reports erstellst – sei es für eigene Projekte oder für Auftraggeber – verändert der Branded-Queries-Filter deine Berichtsstruktur zum Besseren. Bisher musstest du die Trennung zwischen Brand- und Non-Brand-Traffic entweder manuell über Regex-Filter in der Search Console vornehmen oder auf externe Tools zurückgreifen. Beides war fehleranfällig und zeitaufwendig.

Mit dem nativen Filter kannst du jetzt direkt in der Search Console zwei separate Berichtsansichten exportieren und in dein Reporting integrieren. Das macht deine Berichte nicht nur präziser, sondern auch glaubwürdiger – weil die Datenquelle unmittelbar von Google stammt und keine manuelle Nachbearbeitung erfordert.

Reporting-Tipp für Agenturen

Wenn du als Agentur arbeitest und Kunden-Reports lieferst, lohnt es sich, die Brand/Non-Brand-Trennung als festen Bestandteil deiner monatlichen Auswertung zu etablieren. Zeige dem Kunden separat, wie sich sein generischer Traffic entwickelt – das ist der Bereich, den deine SEO-Arbeit direkt beeinflusst. Den Brand-Traffic kannst du als ergänzenden KPI mitführen, um die Gesamtentwicklung der Online-Präsenz zu dokumentieren.

Branded Queries und die Rolle der richtigen Domain

Die Qualität deines Brand-Traffics hängt auch davon ab, wie gut deine Marke online erkennbar und auffindbar ist. Eine klare, einprägsame Domain ist die Grundlage dafür, dass Nutzer deinen Markennamen korrekt in die Suchleiste eingeben – und nicht bei einem Wettbewerber oder einer verwechselbaren Domain landen.

Wenn du noch auf der Suche nach der passenden Domain für dein Projekt bist oder eine zusätzliche Domain für eine neue Marke registrieren möchtest, findest du bei checkdomain eine große Auswahl an Domainendungen. Von klassischen .de- und .com-Domains bis hin zu branchenspezifischen Endungen kannst du die Domain wählen, die am besten zu deiner Marke passt und den Wiedererkennungswert steigert.

Sichtbarkeit systematisch ausbauen: Von der Analyse zur Umsetzung

Der Branded-Queries-Filter liefert dir die Datengrundlage – aber die eigentliche Arbeit beginnt mit der Umsetzung. Wenn dein Non-Brand-Traffic stagniert oder rückläufig ist, brauchst du eine klare Strategie: neue Inhalte, die auf relevante generische Keywords abzielen, eine technisch einwandfreie Website, die Google sauber crawlen und indexieren kann, und gegebenenfalls gezielte Maßnahmen im Bereich Linkbuilding.

Für das technische Fundament ist ein zuverlässiges Webhosting entscheidend. Langsame Ladezeiten, häufige Ausfälle oder fehlende SSL-Zertifikate wirken sich direkt auf dein Ranking aus – und damit auf genau den Non-Brand-Traffic, den du mit dem neuen Filter analysierst. Bei checkdomain findest du Hosting-Pakete, die auf Performance und Verfügbarkeit optimiert sind und dir die technische Basis für eine saubere SEO-Arbeit bieten.

Wenn du darüber hinaus Unterstützung bei der strategischen SEO-Arbeit benötigst – von der Keyword-Recherche über die Content-Planung bis zur technischen Optimierung – bietet checkdomain professionelle SEO-Dienstleistungen an, die auf die Bedürfnisse von Selbstständigen und kleinen Unternehmen zugeschnitten sind. So stellst du sicher, dass die Erkenntnisse aus der Search Console nicht in der Analyse stecken bleiben, sondern in messbare Ergebnisse umgesetzt werden.

Ergänzende Sichtbarkeit über Paid Search aufbauen

Gerade wenn dein Non-Brand-Traffic in einem umkämpften Markt wächst, kann es sinnvoll sein, die organische Sichtbarkeit durch gezielte SEA-Kampagnen zu ergänzen. Paid-Search-Anzeigen auf generische Keywords sichern dir Sichtbarkeit in den Suchergebnissen, während du parallel an deiner organischen Positionierung arbeitest. Die Kombination aus organischen und bezahlten Ergebnissen erhöht die Klickwahrscheinlichkeit und stärkt die Wahrnehmung deiner Marke in den SERPs.

Auch hier unterstützt dich checkdomain mit SEA-Dienstleistungen, die auf effiziente Kampagnensteuerung und transparente Ergebnisse ausgelegt sind – ideal, wenn du das Thema nicht komplett selbst abdecken möchtest, aber trotzdem die Kontrolle über Budget und Ziele behalten willst.

Fazit: Ein kleines Update mit großem Mehrwert für deine SEO-Analyse

Die Ausweitung des Branded-Queries-Filters in der Google Search Console ist kein spektakuläres Feature-Update – aber ein enorm praktisches. Für alle, die SEO ernst nehmen, schließt es eine Lücke, die bisher nur mit Workarounds oder externen Tools zu füllen war. Du bekommst eine saubere, native Trennung zwischen Brand- und Non-Brand-Traffic, die deine Analyse präziser und dein Reporting aussagekräftiger macht.

Nutze die Gelegenheit, um deine Search-Console-Daten neu zu bewerten. Prüfe, wie sich dein generischer Traffic entwickelt, identifiziere Potenziale und leite konkrete Maßnahmen ab. Die Daten sind da – jetzt liegt es an dir, sie in Ergebnisse umzuwandeln.

Endlich bei Google gefunden werden – ohne selbst zum SEO-Profi zu werden

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