checkdomain fragt Blogger: Janneke von Blog your Thing

Uns von checkdomain ist es wichtig, Euch bestmöglich dabei zu unterstützen, Eure Internetprojekte erfolgreich umzusetzen. Viele dieser Projekt sind Blogs. Also war unsere neue Mission schnell klar: Wir suchen Blogs, die uns besonders gut gefallen, interviewen die dazugehörigen Blogger und sammeln somit wertvolle Tipps und Erfahrungsberichte für Euch.

Den Anfang macht die liebe Janneke von Blog your Thing. Worum es in ihrem Blog geht und was sie Euch mit auf den Weg möchte, das lest ihr jetzt:

Das Interview: Von Podcasts bis Blog Detox

Hi Janneke, vielen Dank, dass Du dir die Zeit genommen und zwischen Hochzeit und neuen Blogbeiträgen noch unseren Fragebogen beantwortet hast. Lass uns starten!

Wer sollte den Blog your thing-Blog lesen? Was erwartet den Leser?

„Blogger, die mit ihrem Blog (z.B. durch Affiliate Links) oder durch ihren Blog (z.B. das Verkaufen von Online-Produkten/Kursen oder um Dienstleistungen zu bewerben) Geld verdienen wollen.“

In der Dusche, beim Joggen oder in der Kneipe: Die besten Ideen kommen meist an den ungewöhnlichsten Orten – wo lässt Du dich für neue Blogbeiträge inspirieren?

„Überall – nur nicht am Schreibtisch. Am liebsten gehe ich eine Runde durch meinen Garten (der Vorteil, wenn man zu Hause arbeitet ;-) ). Inspiration hole ich mir aber auch direkt bei meinen Lesern, z.B. bei Bloggertreffen oder in Facebook Gruppen.“

Schreibblockaden kennt jeder – wie motivierst Du Dich immer wieder?

„Schreibblockaden habe ich eigentlich nur, wenn ich online immer wieder auf die gleichen Themen stoße und das Gefühl habe, dass schon alles gesagt wurde – mehrfach. Dann hilft es mir meist ein paar Stunden offline zu verbringen oder meine Leser zu fragen, welches Thema sie brennend interessiert und wozu sie online noch nichts finden konnten.“

Mit welchem Blogbeitrag hast Du die meisten Leser erreicht und welchen Beitrag würdest Du nie wieder schreiben?

Bildschirmfoto 2016-07-27 um 11.49.14„Der meistgeklickte Artikel auf meinem Blog ist 11 Ideen, wie man mit seinem Blog Geld verdienen kann . Aber auch mein How-To, wie man ein Facebook Gewinnspiel richtig veranstaltet  oder mein Pinterest-Guide für Blogger sind momentan sehr beliebt. Es gibt keine Blogartikel, die ich nie wieder schreiben würde. Ich stecke in jeden Artikel viele Stunden Arbeit, deshalb werden viele Ideen schon beim Brainstorming verworfen und es bleiben nur die wirklich guten übrig ;-)“

Was sind Deine Must-Read-Blogs und Webseiten?

„Ich muss gestehen: ich bin ein totaler Podcast Junkie! Ich sitze den ganzen Tag vorm PC, da gönne ich meinen Augen und mir in meiner Mittagspause oft eine Pause und höre Podcasts an. Zu meinen Lieblingen gehören „Online Marketing Made Easy with Amy Porterfield“ oder „She Percolates“. Aber es gibt auch tolle deutschsprachige Podcasts: zum Beispiel „Affen of Air“ oder „Der Internet Marketing Podcast“ von Björn Tantau. Die frische Luft und Bewegung sind positive Nebeneffekte, durch die das Arbeiten dann wieder besser von der Hand geht ;-) Eine Liste von tollen, lesenswerten Blogs rund ums Bloggen kann ich trotzdem liefern: auf Pinterest habe ich ein Gruppen-Board angelegt wo immer mehr BloggerInnen ihre Tipps teilen.“

Besuchst Du auch Blogger-Events? In welcher Rolle kann oder würde man Dich dort antreffen?

„Absolut! Ich liebe es, andere Blogger zu treffen, mich mit ihnen zu vernetzen und neue Sichtweisen / Erfahrungen kennen zu lernen. Außerdem sind sie eine tolle Gelegenheit, neue Freundschaften zu schließen und Motivation zu tanken. Ich freue mich aber auch immer, wenn ich nicht nur als Teilnehmer bei Konferenzen dabei sein darf, sondern auch Vorträge halte (so wie letztes Jahr beim Fashioncamp Vienna oder bei Salt and the City in Salzburg) und den Besuchern eine Extraportion Motivation mitgeben kann :-)“


Eine Frage müssen wir stellen: Wo hostest Du Deinen Blog? Wie bist Du zu Deiner Wahl gekommen und wie zufrieden bist Du mit den Leistungen Deines Hosters?

„Ich hoste meine Blogs momentan bei World4You. Für die habe ich mich entschieden als ich begonnen habe zu bloggen (was schon ein Weilchen her ist), vor allem weil sie ein österreichischer Anbieter sind. Mittlerweile gibt es schon viele Hoster, die sich auf WordPress spezialisiert haben und ich habe eigentlich vor zu so einem zu wechseln, wenn es meine Zeit mal zulässt :-)“

Nutzt Du Möglichkeiten, um mit Deinem Blog Geld zu verdienen? Wenn ja, welche?

„Ja. Einerseits biete ich Blog Coaching an und werde von meinen Kunden hauptsächlich über meinen Blog gefunden. Andererseits biete ich aber auch immer wieder Online-Kurse an. Momentan arbeite ich an einem Google Analytics Bootcamp für Blogger, das in den nächsten Wochen fertig werden soll.

Dein Blog läuft über das CMS WordPress – warum hast Du dich dafür entschieden?

BYT-Logo„Wegen der Flexibilität! Mit WordPress hat man nicht nur die Möglichkeit das Design so anzupassen, dass es 100%ig zur eigenen Marke passt. Man kann das CMS auch praktisch unendlich erweitern und damit sowohl einen persönlichen Blog als auch einen Business Hub fürs eigene Online Business erschaffen!“

Du bist neben Deinem Blog auch auf Instagram zu finden. In letzter Zeit ist immer wieder die Rede davon, dass Instagram die Zukunft des Bloggens ist. Wie ist Deine Meinung dazu?

„Ich denke das kommt ganz darauf an, welches Ziel man verfolgt. Für mich ist es keine Alternative zum Blog, weil ich es liebe so viel Wissen wie möglich in einen Blogartikel zu stecken, das wäre bei Instagram nicht möglich. Dafür ist Instagram toll, um den persönlichen Kontakt zu anderen Bloggern herzustellen… Oh, und eines ist mir dabei auch ganz wichtig zu erwähnen: am Blog bestimmt jeder die Spielregeln selbst, bei (allen) Social Networks ist man von Algorithmen usw. abhängig.“

Putzt Du auf Deinem Blog regelmäßig durch?

„Oh ja! Einerseits achte ich darauf, dass all meine Plugins, Themes usw. auf dem neuesten Stand sind. Und dann miste ich auch regelmäßig aus. Einerseits im Backend, damit die Performance nicht leidet, andererseits schaue ich mir aber auch regelmäßig meine Kategorien, die Sidebar, den Footer usw. … an. Mit der Zeit sammelt sich so viel „unnötiges“ Zeug an, das das Lesen meines Blogs nur anstrengend macht. Ich finde das Thema so wichtig, dass ich sogar einen Online-Kurs zu dem Thema anbiete, den Blog Detox.“

Dein ultimativer Anfängertipp?

„Oh, da gibt es so viele! Mein Mantra für alle, die aus ihrem Blog mehr als ein Hobby machen wollen: „Behandle deinen Blog wie ein Business“. Es ist aber auch vollkommen okay, wenn der Blog ein Hobby bleibt – da finde ich dieses Zitat von Jon Acuff unheimlich wichtig (der auf englisch viel besser klingt als auf deutsch): „Don’t compare your beginning to someone else’s middle.“ Oh, und: „Durchhalten!“ ;-)“

Über die Bloggerin

Janneke von Blog your Thing

2007 hat Janneke Duijnmaijer ihren ersten Blog gestartet und sofort ihre Leidenschaft dafür entdeckt. Nach ein paar Jahren in einer Online-­Agentur, hat sie Blog Your Thing ins Leben gerufen. Dort bietet sie Bloggern und Ein-Personen-Unternehmen, die online Geld verdienen wollen, Coachings und Onlinekurse zum Thema Bloggen und Online­-Marketing an. Einen Vorgeschmack gibt es in der Blogothek, in der gratis Worksheets, Checklisten und E­-Books verfügbar sind.

Ihr Motto: “Bloggen ist mehr als (d)ein Hobby!”

Wen möchtet Ihr hier gerne sehen?

Wir freuen uns, dass Janneke als Pionierin bei unserer checkdomain-fragt-Blogger-Aktion teilgenommen hat. Aber da es nicht bei einem Interview bleiben soll, seid ihr gefragt.

Was sind Eure Lieblingsblogs, von welchem Blog wolltet ihr schon immer mal wissen, wer eigentlich dahinter steckt oder von wem würdet Ihr gerne Tipps rund ums Thema Bloggen bekommen?  Teilt es uns in den Kommentaren mit, vergesst nicht einen Link hinzuzufügen und vielleicht porträtieren wir schon bald Eure Must-Reads. Wir freuen uns auf Eure Vorschläge!

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Ein Gedanke zu „checkdomain fragt Blogger: Janneke von Blog your Thing

  1. Hallo,
    letztens habt ihr hier aber meine Kommentare nicht freigeschaltet, warum auch immer und ich weiss bis heute nicht, was es da war, dass es nicht ging. Die Schrift im Kommentare-Textfeld könnte etwas grösser sein und nun zum eigentlichen Thema. Es sind ja viele interessante Einblicke in das Leben der Janneke und etliches kann ich sehr gut nachvollziehen. Ich bin gerne ein Hobbyblogger und es bedeutet nicht, ich würde so viel schlechter bloggen, als wenn jemand mit dem Blog sein Business macht. Ich habe nach 10 Jahren Unmengen an Blogs gesehen und sobald alles nur noch Kommerz ist, muss es nicht bedeuten, dass diese Blogs gut sind.

    Das dachte ich mir schon, dass die Janneke als OpenSource CMS WordPress nimmt und das ist meistens auch bei allen Beginnern der Fall. Ich kann aber dennoch den Blick über den Tellerrand empfehlen, um mal zu gucken, was es sonst noch gibt. Joomla, Drupal 8 oder 7 sind keine schlechten OpenSource CMS und manchmal starten die Neublogger auch gerne damit durch.

    Das Durchhaltevermögen und der Spass am Schreiben sind sehr wichtig und wenn du diese auch nach 5 oder mehr Jahren hast, dann dürfte dem langen Blogbestehen auch nichts mehr im Wege stehen. Ich nach so vielen Jahren des Bloggertums hatte auch weniger gute Zeiten, denn nicht alles ist rosig, wie man oft zu lesen bekommt. Zum Glück habe ich keine Schreibblockaden und arbeite stets an neuen Artikelideen.

    Nun hoffe ich, dass ihr diesen Comment freigebt.

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