Themenplanung für den Blog: Hamster bloggen entspannter

Instagram, Facebook, Twitter, Periscope: Wer als Blogger erfolgreich sein und aus der Masse herausragen möchte, muss mittlerweile auf vielen Hochzeiten tanzen. Das kostet viel Zeit und viele Ideen – und eine ganze Menge Blogger klagen mittlerweile darüber, dass für den Blog selbst zu wenig Input übrig bleibt. Unsere Tipps für eine bessere Themenplanung helfen Dir dabei, Kreativität und Zeit effizienter einzuteilen und einfacher neue Themen zu finden, ohne Dich zu stressen.

Oft nur von kurzer Dauer: Der Anfangsschwung

Genau das passiert mit schöner Regelmäßigkeit: Voller Elan starten Neu-Blogger in das große Abenteuer. Erstmal sind dutzende von Ideen für Artikel im Kopf. Die werden dann gleich in den ersten Wochen „verbraten“. Gerne werden gleich mehrere Artikel an einem Tag gepostet. Und dann ist er plötzlich weg, der Anfangsschwung – und mit ihm die guten Ideen.

Deshalb: Erzähl nicht alles gleich zum Start – lass Dir Zeit und teile Dir Deine Ideen gut ein. Noch bevor Du den ersten Artikel veröffentlichst, machst Du Dir am besten einen Plan, welche Geschichten wann gepostet werden sollen – das gibt Dir eine Art Gerüst, das Dir hilft am Ball zu bleiben und Artikel aufeinander aufzubauen.

Was nicht heißt, dass Du nicht auch zehn Text hintereinander wegschreiben kannst, weil Du gerade so gut in Schwung bist. Klar, wenn Du Zeit und Lust hast, leg los – und speichere die Artikel dann erstmal ab, zur späteren Sendung. WordPress und Co. bieten zum Beispiel die Möglichkeit, ein Sendedatum einzugeben, so dass Texte zeitversetzt veröffentlicht werden.

Mach Dir keinen Stress

Außerdem wichtig: Setz Dich bloß nicht unter Erfolgsdruck. Klar ist es toll, wenn die Artikelzahl schnell wächst und entsprechend mehr Leser auf Dein Blog finden. Aber solange Du kein professioneller Blogger bist, der mit seinem Blog Geld verdienen will oder muss, geht es doch vor allem um zwei Punkte: Dinge ausprobieren und Spaß haben!

Als Hobby-Blogger bist Du mit ein oder zwei Posts in der Woche bestens im Plan. Und wenn die mal wegen Stress in der Arbeit oder Urlaub ausfallen, geht davon die Welt garantiert nicht unter. Mit diesem vergleichsweise kleinen Einsatz kannst Du Dir nach und nach einen großen Pool an Texten erschreiben, ohne nach ein paar Wochen eine Art Blog-Burnout zu erleben.

Wenn Deine Gedanken nur noch darum kreisen, irgendwelche Themen für Dein Blog zu finden, zieh mal die Notbremse an. Die besten Geschichten ergibt erfahrungsgemäß ja das Leben – also raus, neugierig bleiben, Augen offen halten – und die Themen kommen zu Dir, einfach so!

Die optimale Schreibfrequenz: Den eigenen Blog-Rhythmus finden

Lange Zeit galt beim Bloggen: Wer erfolgreich sein möchte, muss im straffen Tempo arbeiten. Ein neuer Blogartikel pro Tag war für viele Blogger das Minimum. Einige der professionellen Blogs – speziell aus den Bereichen Fashion, Lifestyle und Technik – halten das noch immer so, wobei hier mittlerweile oft ein ganzes Redaktionsteam dahintersteht. Grundsätzlich hat sich das Tempo unserer Beobachtung nach in den vergangenen Monaten deutlich reduziert. Statt Masse wird jetzt auf wenige, dafür umso aufwändiger produzierte Inhalte gesetzt. Gilt aber eben nicht für jeden Blog und jede Branche. Weshalb sich die Frage stellt: Wie oft soll man den nun idealerweise posten, um sein Stammpublikum bei Laune zu halten und neue Nutzer dazuzugewinnen? Und wie finde ich heraus, welcher Blogrhythmus für mich ideal ist?

Mehr Traffic, mehr Leser, mehr Übung: Die Vorteile häufigen Postens

Gerade am Anfang gilt nach wie vor: Die Menge macht’s. Je häufiger und regelmäßiger Ihr postet, desto schneller könnt Ihr Euch einen Namen machen – bei Euren Nutzern, aber auch bei den Suchmaschinen:

  • Mit jedem Beitrag füttert Ihr Google und Co. und könnt so natürlich auch häufiger Eure Keywords platzieren und Euer Ranking verbessern. Mit der Zahl der Postings steigt somit die Wahrscheinlichkeit, durch die Suchmaschinen aufgefunden zu werden – und damit erhöht sich der Traffic für Euren Blog.
  • Je häufiger Ihr postet, desto aktueller sind die Beiträge in Eurem Blog. Das wirkt professionell, engagiert und ist attraktiv für Erstleser und Stammnutzer. Beide Gruppen bekommen so den Eindruck, dass es sich lohnt, auf Eurem Blog vorbeizuschauen beziehungsweise ihn zu abonnieren.
  • Jeder Beitrag bringt Euch mehr in Schwung, erweitert Euer Wissen, erhöht Euer Schreibtempo und findet Euren individuellen Stil. Zudem beugt Ihr durch einen festen Rhythmus Schreibblockaden vor.
  • Ein Plus an Beiträgen bedeutet auch ein Plus an Material für die verschiedenen Social-Media-Kanäle, die Ihr für das Blog-Marketing nutzen solltet.
  • Durch regelmäßiges Posten mit hoher Frequenz entsteht schnell ein Archiv an Themen, dass für einen konstanten Traffic sorgt und Euch entlastet, wenn mal Zeiten anstehen, in denen kaum Zeit und Energie zum Bloggen vorhanden ist.

Kann man überhaupt zu häufig posten?

Vermutlich kennt jeder von uns den ein oder anderen Facebook-Spammer, der wirklich, aber auch wirklich jedes „Erlebnis“ aus seinem Alltag nur zu gerne mit seinen Freunden teilt. Die Konsequenz ist, dass man solche nervigen Zeitgenossen irgendwann aus der Freundesliste kickt oder auf verbergen klickt. An dieser Stelle stellt sich die Frage: Muss ich auch als Blogger aufpassen, dass ich es nicht mit meinen Beiträgen übertreibe?

Der Social-Media-Experte Robert Weller gibt zum Thema Veröffentlichungsfrequenz den Rat, „so oft wie möglich, solange Du Deinen Lesern Mehrwert bietest“. Es sollte also nie darum gehen, nur der Planung willen einen Text zu veröffentlichen. Es geht darum, wirklich etwas zu sagen zu haben.

Tatsächlich ist weniger beim Bloggen manchmal mehr:

  • wenn die Qualität leidet: Quantität ist wichtig. Trotzdem solltet Ihr darauf achten, dass Ihr in Euren Beiträgen Euer Niveau behaltet. Jeder Artikel sollte gut recherchiert sein, er sollte den Lesern einen echten Mehrwert bieten, aber auf keinen Fall in der Beliebigkeit versinken. Denn schlechte Artikel sind auch schlecht für das Suchmaschinen-Ranking.
  • wenn die guten Themen ausgehen: Nicht jeder Blogbereich bietet genug Futter, um täglich interessante Beiträge zu liefern. Wer sich anfangs thematisch verausgabt, sieht sich unter Umständen schnell einer großen Themen-Ebbe gegenüber.
  • wenn die Zeit fehlt: Viele Beiträge kosten – zumindest wenn sie solide recherchiert und sorgfältig geschrieben sind – viel Zeit. Die hat man aber gerade als Hobbyblogger nicht immer. Dann wird häufiges Posten schnell zum Stress und ist eher Frust als Freude. Zudem entsteht ein erfolgreicher Blog nicht nur durch gute Artikel, sondern auch noch durch jede Menge Networking drumherum. Auch dafür sollte entsprechend Zeit eingeplant werden.
  • wenn einzelne Artikel zu wenig Aufmerksamkeit bekommen: Auch Blogleser haben nicht unbegrenzt Zeit. Das heißt, sie müssen auswählen, welche Beiträge sie lesen. Wenn Ihr sehr viel postet, kann es deshalb passieren, dass sich die Aufmerksamkeit auf die verschiedenen Beiträge verteilt, statt insgesamt zu wachsen. Und: Manchmal wird es Leser auch zuviel, ganz besonders wenn die Themen aus ihrer Sicht zu beliebig werden. Dann wird ein Blog auch schnell wieder aus dem Feedreader gestrichen.

Thema, Zeit und Ziel: Individuelle Faktoren bestimmen den Rhythmus

Ob Ihr täglich postet oder es nur alle zwei Wochen schafft, wird sich erst in der Blogger-Praxis herausstellen. Die meisten Blogger starten mit großem Enthusiasmus, merken aber bald, dass Bloggen mehr Zeit und Energie fordert, als sie gedacht haben. Es gibt eine ganze Reihe von Faktoren, die Eure persönliche Schreibfrequenz beeinflussen:

  • Persönlichkeit und Angewohnheiten: Es gibt Menschen, die schreiben sehr schnell und trotzdem gut. Andere brauchen grundsätzlich länger.Manche Blogger schreiben gerne sehr lange Beiträge, andere setzen auf kurze Posts. Ihr müsst herausfinden, was für ein Typ Ihr seid. Sobald Ihr wisst, wie viel Zeit Euch das Recherchieren und Schreiben kostet, könnt Ihr realistischer einschätzen, wie viele Beiträge Ihr pro Woche oder pro Monat schafft.
  • Zeitbudget: Für die wenigsten Menschen ist Bloggen die Hauptbeschäftigung. Das bedeutet, dass nebenher gebloggt wird, am Feierabend oder am Wochenende. Da dann aber auch noch jede Menge andere Dinge anstehen, ist das Zeitfenster für’s Bloggen oft entsprechend klein.
  • Organisation: Bloggt Ihr allein oder mit anderen zusammen? Als Autoren-Team könnt Ihr natürlich einen ganz anderen Output schaffen als als Einzelkämpfer. Für alle, die sehr wenig Zeit haben, ist diese Lösung eine Option, über die sie auf jeden Fall nachdenken sollten.
  • Thema: Wie gerade schon kurz erwähnt, gibt nicht jedes Thema täglich spannende Beiträge her. Hier hilft ein rechtzeitiger Blick auf die thematische Konkurrenz: Wie oft erscheinen hier neue Beiträge?
  • Ziel: Eine wichtige Rolle spielt außerdem, was Ihr mit Eurem Blog erreichen wollt. Wer auf absehbare Zeit zum Beispiel Geld verdienen möchte, muss wesentlich mehr tun als jemand, für den das Bloggen ein reines Hobby ist und dem es mehr ums Veröffentlichen von Beiträgen als das große Publikum geht.

Tipps für den optimalen Blog-Rhythmus

Damit Eure persönliche Zeitplanung nicht baden geht: Seid bei Eurer Zielsetzung für den Blog möglichst realistisch - das kann Frustrationen vorbeugen. Foto: panthermedia.net/photohoch2wo
Damit Eure persönliche Zeitplanung nicht baden geht: Seid bei Eurer Zielsetzung für den Blog möglichst realistisch – das kann Frustrationen vorbeugen. Foto: panthermedia.net/photohoch2wo

Einen eigenen, zu Eurem Leben passenden Blog-Rhythmus zu finden hilft Euch dabei, am Bloggen dranzubleiben und Spaß daran zu haben. Diese Tipps helfen Euch dabei, die optimale Schreibfrequenz für Euch zu ermitteln:

  • Zu welchen Zeiten seid Ihr besonders produktiv? Es gibt Menschen, die haben morgens um 6 die besten Gedanken. Andere laufen spätabends zu Hochtouren auf – testet Euren kreativen Bio-Rhythmus aus!
  • Kreative Phasen nutzen: Manchmal läuft es wie am Schnürchen und die Beiträge schrieben sich wie von selbst. Bleibt dran, schreibt weiter und legt Euch diese Texte in den Vorrat, um sie nach und nach zu veröffentlichen.
  • Setzt Euch persönliche Ziele: Die meisten Leute arbeiten besser, wenn sie etwas Druck haben. Wenn es die individuellen Faktoren erlauben, könntet Ihr Euch zum Beispiel drei Artikel als wöchentliches Ziel vornehmen.
  • Macht Euch einen Plan: Gebt Euch selbst Regelmäßigkeiten vor, etwa in Form eines Redaktionsplans. Montags steht dann zum Beispiel immer eine Kolumne an, mittwochs ein Tutorial, freitags fasst Ihr die News der Woche zusammen. Ein Plan beugt dem Gefühl vor, vor einem weißen Blatt Papier zu sitzen und absolut keine Idee zu haben, über was man jetzt schreiben soll.
  • Haltet durch: An manchen Tagen ist Bloggen anstrengend. Es gibt tiefe Motivationslöcher. Trotzdem solltet Ihr dran bleiben. Versucht das Bloggen in Euren Alltag zu integrieren. Denn der Erfolg hängt ganz entscheidend vom Durchhaltevermögen ab.

Weshalb gute Blogger Hamster sind

Analog oder digital? Es gibt viele Wege, um seine Ideen für Blogthemen festzuhalten. Screenshot: S. Cantzler
Der Editorial Calendar kann als Plugin direkt in WordPress-Blogs integriert werden. Screenshot: S. Cantzler

Mit der Planung für Deine ersten Blogartikel solltest Du im Prinzip schon loslegen, bevor Dein Blog live geht. Sammle Ideen für Geschichten, die Du schreiben möchtest und vor allem: Schreib Dir diese Ideen auf. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass sonst oft die besten Ideen leider, leider verloren gehen.

Leg Dir für Deine Ideensammlung entweder eine Liste auf Deinem Smartphone an oder besorge Dir ein oder mehrere Notizbücher, in denen Du Deine Inspirationen festhältst. Ich selber habe zum Beispiel immer drei Notizhefte: Eines am Schreibtisch im Büro, eines in der Tasche für Einfälle unterwegs und eines habe ich direkt neben meinem Bett deponiert.

Für den, der es mag: Es gibt inzwischen sogar spezielle Blog-Planer zu kaufen. Kostenlose Downloads gibt es natürlich auch, beispielsweise dieses Exemplar. Oder Du planst Deine Themen gleich in Deinem Blog, zum Beispiel mit Hilfe eines Plugins wie dem Editorial Calendar für WordPress-Blogs.

Vermutlich hast Du innerhalb kurzer Zeit einen Berg an Ideen zusammen. Guck Sie Dir genau an: Welche Idee hat das Zeug zu einem wirklich interessanten Blogpost? Aus den Ideen, die Deinem kritischen Blick standgehalten haben, kannst Du Dir eine Liste oder auch einen Redaktionsplan basteln. Teile die Themen bestimmten Terminen oder Wochentagen zu. Vielleicht ist zum Beispiel Mittwoch Dein Kolumnen-Tag und freitags gibt es ein DIY-Tutorial zum Wochenende?

Diese Liste gibt Dir ein Gerüst, an dem Du Dich beim Schreiben langhangeln kannst. Du kannst damit leichter Deine Gedanken ordnen. Sie gibt Dir mehr Sicherheit, weil Du weißt, über welche Themen Du in der nächsten Zeit schreiben kannst. Und Du gibst Deinen Leser mit diesem System eine Orientierung.

Texte auf Vorrat schreiben

Texte vorzuschreiben mindetr den produktionsdruck und gibt Blog-Neulingen mehr Sicherheit. Foto: panthermedia.net / Rüdiger Rebmann
Gute Vorratshaltung zahlt sich nicht nur in der Küche aus, sondern auch beim Bloggen. Foto: panthermedia.net /Rüdiger Rebmann

Nicht nur mit der Planung solltest Du vor dem offiziellen Blogstart beginnen, sondern auch mit dem Schreiben. Klingt vielleicht komisch, aber tatsächlich sind die meisten Blogger Hamster und betreiben eine mehr oder weniger große Vorratshaltung. Ein ausreichender Vorrat an Blogposts nimmt Dir den Druck, unbedingt heute etwas produzieren zu müssen. Obwohl Du eigentlich gar keine Zeit/keine Lust/gerade Schnupfen hast.

Texte auf Vorrat ermöglichen es Dir, Dich auch mal aus dem Blog auszuklinken, Abstand zu gewinnen und in den Urlaub fahren zu können, ohne dass Deine Leser wochenlang nichts neues mehr von Dir hören. Außerdem kannst Du so jeden Text noch einmal mit einem kritischen Blick gegenlesen – Du wirst garantiert noch etwas finden, was Du besser machen kannst!

Für Blog-Neulinge gibt es aber noch einen ganz anderen Aspekt: Das Vorschreiben hilft Dir, Deine eigene Stimme, Deinen Stil zu finden. Am Anfang hast man 1000 tolle Ideen im Kopf, aber wie wird daraus bloß ein Text? Vieles, was man schwungvoll niedergeschrieben hat, klingt beim Gegenlesen plötzlich ziemlich banal. Oder einfach nicht nach einem selbst. Wenn Du auf Vorrat schreibst, bekommst Du automatisch Routine, legst Schreibhemmungen ab und wirst sicherer beim Formulieren.

Für welche Inhalte stehe ich?

Darüber hinaus verschafft Dir das Planen und Vorschreiben noch in einem weiteren Punkt Klarheit: Welche Form von Content möchtest Du anbieten? Auch da stehen Dir ja erstmal alle Möglichkeiten offen. Geschichten aus dem Alltag, Tutorials zu den verschiedensten Themen, Fotos, Videos… Das Produzieren der ersten Beiträge zeigt einem ziemlich schnell, wo die eigenen Stärken und Schwächen liegen. Bist Du ein redegewandter Vielschreiber, ein guter Erklärer, ein begabter Fotograf? Möchtest Du das Wissen Deiner Nutzer erweitern oder sie einfach unterhalten?

Entscheidend ist, dass Deine Artikel den Nutzer Mehrwert bieten. Das heißt aber nicht, dass nur Tutorials oder Ratgeber-Texte gesucht und geklickt werden – wer toll über seine Reisen, den täglichen Familienwahnsinn, neue Brettspiele oder philosophische Gedanken schreiben kann, wird mit Sicherheit auch seine Fans finden. Grundsätzlich solltest Du dabei aber immer im Blick haben, Deinen Nutzern ein persönliches Plus zu bieten.

Du bist Dein eigener Chefredakteur

Einen guten Blog macht der Mix aus ansprechendem Layout, qualitativ hochwertigem Content und der nötigen Sorgfalt aus. Es geht nicht nur um witzige Überschriften und schicke Fotos. Es geht auch um so banale Dinge wie Rechtschreibung und Kommasetzung. Korrekte Grammatik und eine nachvollziehbare Struktur sorgen dafür, dass Deine Botschaft ankommt. Umgekehrt können eine Häufung von Tippfehlern und fünf Zeilen lange Schachtelsätze den geneigten Leser entnerven.

Kurz zusammengefasst solltest Du folgende Regeln für Deinen Blog beherzigen:

  • Schreibe kurz und verständlich, verzichte auf komplizierte Fremdwörter.
  • Gliedere Deine Texte sinnvoll.
  • Lies Deine Texte unbedingt mehrmals Korrektur. Achte dabei auch auf typische Flüchtigkeitsfehler.
  • Nimm Dir Zeit für die Korrekturen. Als Blogger möchtest Du Dich als Experte auf Deinem Gebiet etablieren. Gelegentliche Fehler darf jeder machen. Doch wenn es zu viele Fehler werden, kratzt das ganz schnell an Deinem Image.
  • Ideal ist es, einen Text ein bis zwei Tage liegen zu lassen, um ihn dann noch einmal „neu“ zu betrachten.
  • Nutze vor dem Veröffentlichen unbedingt die Preview-Funktion.
  • Such Dir einen Blog-Buddy oder einen anderen Gegenleser für Deine Beiträge – vier Augen sehen immer mehr als zwei!

Ausführliche Tipps zum Schreiben für das Netz findest Du in unserem Beitrag zum Thema Texte für das Web. Die Texterin Katja Grinsch hat in ihrem Blog außerdem gute Korrektur-Tipps für alle, die alleine vor dem Bildschirm sitzen und keine Kollegen haben, die man schnell mal nach der korrekten Schreibweise fragen kann.

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