40 Jahre .de-Domain: Am 5. November 1986 wurde die Länderkennung .de in die zentrale Datenbank des Internets eingetragen. Damals gab es kein World Wide Web, kein Smartphone und keine Suchmaschine. Heute tragen mehr als 18 Millionen Adressen die Endung .de, und vermutlich hast du heute schon ein Dutzend davon aufgerufen.

Inhaltsverzeichnis

Das Jubiläum kommt doppelt: Am 17. Dezember 2026 wird auch die DENIC eG 30 Jahre alt, die Genossenschaft, die jede einzelne .de-Domain verwaltet. Grund genug für einen Blick zurück auf vier Jahrzehnte deutsches Internet, mit allen Meilensteinen, Rechtsstreits, Rekorden und Kuriositäten.

Mach dir zum Einstieg kurz bewusst, wie Deutschland 1986 aussah: Telefone hatten eine Schnur, Nachrichten liefen über Fax oder Bildschirmtext, und an Universitäten tauschten Forscher:innen erste E-Mails über langsame Leitungen aus. Die .de-Domain ist damit älter als das World Wide Web und älter als viele, die sie heute täglich nutzen.

KI-generiert

Und jetzt du: Erinnerst du dich noch, wann du deine erste .de-Domain registriert hast?

.de in Zahlen

FaktWert
Geburtstag5. November 1986 (Eintrag in die IANA-Datenbank)
Domains 19886
Domains heuteüber 18 Millionen (Juni 2026)
VerwaltungDENIC eG, Frankfurt am Main, seit 1996
Mitglieder der Genossenschaft290 (Juni 2026)
Inhaber:innen im Auslandrund 2,15 Millionen Domains (Ende 2025)
Ranggrößte Länderendung Europas

1986 bis 1996: Wie .de nach Deutschland kam

Ein Eintrag in einer Datenbank

Am Anfang stand kein großer Startschuss, sondern ein Datenbankeintrag. Die IANA (Internet Assigned Numbers Authority) verwaltete damals zentral, welche Endungen im Internet existieren. Mit dem Eintrag vom 5. November 1986 bekam Deutschland seine eigene Länderkennung. Verwaltet wurde .de in den ersten Monaten allerdings gar nicht in Deutschland, sondern in den USA durch den Netzbetreiber CSNET.

Dortmund: die Keimzelle

1988 wanderte die Verwaltung an die Informatikrechner-Betriebsgruppe der Universität Dortmund. Dort lief bereits das EUnet-Projekt, das deutsche Rechner mit anderen europäischen Netzen verband. Unter der Leitung von Rüdiger Volk übernahm das Team den Nameserver-Dienst und die Vergabe der Adressen. Weil diese Stelle als Network Information Center arbeitete, entstand der Name DE-NIC, aus dem später DENIC wurde.

Vier Informatiker gelten heute als Pioniere dieser Zeit: Daniel Karrenberg, Axel Pawlik, Dr. Rudolf Peter und Rüdiger Volk. 2024 ehrte die TU Dortmund sie mit einer Skulptur, einer „EUnet-Allee“ auf dem Campus und sogar einer eigenen Briefmarke.

Die ersten sechs Domains

Als die Verwaltung nach Dortmund kam, standen gerade einmal sechs Domains auf der Liste:

  • dbp.de
  • rmi.de
  • telenet.de
  • uka.de (Universität Karlsruhe)
  • uni-dortmund.de
  • uni-paderborn.de
KI-generiert

Oft liest du, uni-dortmund.de sei die erste .de-Domain überhaupt gewesen. Das ist naheliegend, weil die Uni Dortmund die Verwaltung übernahm, belegt ist aber nur, dass sie zu den ersten sechs gehört.

Domains auf Zuruf

Einen Shop mit Suchfeld gab es nicht. Die Domains wurden auf Anfrage vergeben und in einer von Hand gepflegten Liste geführt. Wer eine Adresse wollte, war in der Regel eine Hochschule, ein Forschungsinstitut oder ein Unternehmen mit eigener Netztechnik. Das Internet war damals vor allem ein Werkzeug der Wissenschaft: Die erste E-Mail nach Deutschland kam schon 1984 in Karlsruhe an, und es wurden Nachrichten und Diskussionen im Usenet ausgetauscht.

1993 und 1994: Das Netz wird größer

Anfang der 1990er wuchs die Liste schneller, als man sie von Hand pflegen konnte. Im August 1993 gründeten die drei damaligen deutschen Internetanbieter DFN, EUnet und Xlink deshalb den „Interessenverbund Deutsches Network Information Center“ (IV-DENIC). Im selben Jahr startete mit der EUnet Deutschland GmbH in Dortmund der erste kommerzielle Internetanbieter Deutschlands.

Der IV-DENIC schrieb den Betrieb des Nameservers bundesweit aus. Den Zuschlag bekam das Rechenzentrum der Universität Karlsruhe, das ab Januar 1994 die Verwaltung übernahm. Zu diesem Zeitpunkt gab es rund 1.000 .de-Domains. Bis Mitte 1996 waren es schon 20.000, und das Modell einer Hochschule als Domainverwalter stieß an seine Grenzen.

DENIC: Warum eine Genossenschaft .de verwaltet

Die Gründung 1996

Am 17. Dezember 1996 trafen sich 37 deutsche Internetanbieter und gründeten gemeinsam die DENIC eG. Ihr Ziel: die .de-Domains unabhängig, dauerhaft und ohne Gewinnabsicht zu verwalten. Anfang 1997 waren rund 50.000 Adressen registriert. Im Juli 1997 bezog die Genossenschaft ihre Geschäftsstelle in Frankfurt am Main, im März 1999 übernahm sie auch den technischen Betrieb von der Universität Karlsruhe. Seitdem liegt alles rund um .de in einer Hand.

Viele für viele

Das Modell ist unter den großen Domainregistries ungewöhnlich. DENIC gehört ihren Mitgliedern, und jedes Mitglied hat unabhängig von seiner Größe die gleichen Mitbestimmungsrechte. Aus 37 Gründungsmitgliedern wurden 100 im Jahr 2000, 200 im Jahr 2003 und 290 im Juni 2026. Die Genossenschaft arbeitet nicht gewinnorientiert, die Entgelte decken den Betrieb der Infrastruktur.

Registry und Registrar: Wer macht was?

Wenn du eine .de-Domain bestellst, sind zwei Stellen beteiligt:

  • Die Registry (DENIC) führt das zentrale Verzeichnis aller .de-Domains und sorgt dafür, dass jede Adresse weltweit erreichbar ist. Jede Domain gibt es nur einmal.
  • Der Registrar ist dein Anbieter, zum Beispiel checkdomain. Er nimmt deinen Auftrag an, gibt ihn an DENIC weiter und kümmert sich um alles Weitere: Verlängerung, Nameserver, E-Mail und Hosting.

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Kurz gesagt: DENIC hält das System am Laufen, dein Anbieter bringt deine Domain hinein. Theoretisch kannst du eine .de-Domain mit dem Dienst DENICdirect auch direkt bei DENIC verwalten lassen. Die Regel ist aber der Weg über einen Anbieter, weil du dort Domain, Postfächer und Website aus einer Hand bekommst.

Frankfurt und die Welt

DENIC sitzt in Frankfurt am Main, einem der wichtigsten Internetknoten Europas. Die Genossenschaft ist aber auch international aktiv: Sie arbeitet in den Gremien der ICANN mit, gründete 2023 das erste europäische Informationszentrum gegen Cyberkriminalität für Domainregistries (TLD-ISAC) und richtete im Oktober 2023 das ICANN-Treffen in Hamburg mit über 2.500 Teilnehmenden aus.

Von 6 auf 18 Millionen: Die Meilensteine

In den ersten Jahren wuchs .de im Schneckentempo, ab Mitte der 1990er explodierten die Zahlen. Der Zeitstrahl zeigt, wie aus einer Liste mit sechs Einträgen eine der größten Domainendungen der Welt wurde.

Horizontale Timeline mit zwei Jahresreihen, Symbolen und Punkten; Titel 40 Jahre .de.
JahrMeilenstein
1986.de wird am 5. November in die IANA-Datenbank eingetragen
1988Verwaltung wechselt an die Uni Dortmund, 6 Domains
1994Uni Karlsruhe übernimmt, rund 1.000 Domains
1996rund 20.000 Domains, Gründung der DENIC eG am 17. Dezember
1997rund 50.000 Domains, DENIC zieht nach Frankfurt
1999500.000 Domains im April, 1 Million im Oktober
2004Umlaute in .de-Domains erlaubt
200610 Millionen Domains am 26. Juni
2009Ein- und zweistellige Domains und reine Zahlen-Domains erlaubt
201014 Millionen Domains, das „ß“ wird zugelassen
2011DNSSEC sichert die .de-Zone ab
201215 Millionen Domains im April
201516 Millionen Domains
202117 Millionen Domains am 13. Juli
202618 Millionen Domains im Juni, 40 Jahre .de am 5. November

Der Boom um die Jahrtausendwende

Von 20.000 Domains Mitte 1996 auf eine Million im Oktober 1999: Innerhalb von gut drei Jahren verfünfzigfachte sich der Bestand. Das Web wurde bunt, Browser kamen auf die heimischen PCs, und plötzlich wollte jede Firma „ins Internet“. In den Jahren danach kamen regelmäßig rund eine Million neue .de-Domains pro Jahr dazu. Das sind etwa zwei neue Adressen pro Minute, rund um die Uhr.

Balkendiagramm mit blauen Balken; steigende .de-Domains von 1 Mio (1999) auf 18 Mio (2026), Achsen: Jahre, Millionen.

Die Jubiläumsdomains

Bei runden Marken hat DENIC immer verraten, welche Domain die Schwelle geknackt hat. Die 10-millionste .de-Domain war huettenberger-case-fabrik.de, damit war .de nach .com die zweite Endung weltweit mit mehr als zehn Millionen Adressen. Die 17-millionste Domain war melba-stoffkreation.de, registriert am 13. Juli 2021 um 16:32 Uhr. Beides sind keine Konzerne, sondern kleine Unternehmen, und genau das zeigt, wer .de heute prägt.

Warum das Wachstum langsamer geworden ist

Seit etwa 2015 steigt die Zahl nur noch langsam. 2022 wuchs der Bestand um 1,5 Prozent, 2024 um weniger als ein Prozent. Dafür gibt es mehrere Gründe: Viele Unternehmen haben längst ihre Domain, Social-Media-Profile ersetzen bei manchen die eigene Website, und es gibt inzwischen Hunderte andere Endungen wie .shop oder .berlin. Trotzdem wächst .de weiter, während viele andere europäische Länderendungen schrumpfen.

.de im weltweiten Vergleich

.de ist die größte Länderendung Europas und nach Angaben des Registrars InterNetX die zweitgrößte weltweit. Rechnerisch kommt auf jede fünfte Person in Deutschland eine .de-Domain. Wie viele davon tatsächlich eine Website zeigen und wie viele nur für E-Mail genutzt oder reserviert werden, erfasst die Statistik nicht.

Hinter den Kulissen ist viel los: 2024 verarbeitete DENIC rund 1,5 Millionen Registry-Vorgänge pro Monat, also Neuregistrierungen, Änderungen, Providerwechsel und Löschungen.

Was sich an den Regeln geändert hat

Was heute selbstverständlich wirkt, war lange verboten. Die Regeln für .de-Domains haben sich in 40 Jahren mehrfach deutlich verändert.

Mindestens drei Zeichen

Bis 2009 musste eine .de-Domain mindestens drei Zeichen lang sein. Zwei Buchstaben wie bei vw.de waren nicht erlaubt, reine Zahlenkombinationen auch nicht. Wie diese Regel fiel, liest du weiter unten bei den Rechtsstreits.

2004: Umlaute kommen

Seit März 2004 kannst du Umlaute und weitere Sonderzeichen in .de-Domains verwenden, technisch heißen sie IDN-Domains (Internationalized Domain Names). Damit wurden Adressen wie müller.de oder bäckerei.de möglich. Im Hintergrund werden sie in eine Zeichenfolge mit „xn--“ übersetzt, die Browser und Mailprogramme verstehen.

2009: kurze Domains und Zahlen-Domains

Seit Oktober 2009 sind auch ein- und zweistellige Domains sowie reine Zahlen-Domains erlaubt. Seitdem gibt es Adressen wie 123.de, und auch Kombinationen aus Kfz-Kennzeichen oder anderen Länderkürzeln sind möglich.

2010: Das „ß“ ist komplett

2010 ließ DENIC das „ß“ zu. Seitdem kannst du das komplette deutsche Alphabet in .de-Domains verwenden. Eine Domain wie straße.de ist damit etwas anderes als strasse.de.

Erlaubte Länge

Eine .de-Domain darf vor der Endung zwischen einem und 63 Zeichen lang sein. Erlaubt sind Buchstaben, Ziffern und Bindestriche, wobei der Bindestrich nicht am Anfang oder Ende stehen darf.

Wohnsitz im Ausland

Du brauchst keinen Wohnsitz in Deutschland, um eine .de-Domain zu registrieren. Wer im Ausland sitzt, muss auf Aufforderung von DENIC aber innerhalb von zwei Wochen eine Person in Deutschland benennen, an die rechtliche Schreiben zugestellt werden können (Zustellungsbevollmächtigter).

Schutz vor Pannen

  • Providerwechsel mit AuthInfo: Seit 2010 läuft ein Wechsel des Anbieters über einen geheimen Code, den nur du als Inhaber:in bekommst. So kann niemand deine Domain einfach zu einem anderen Anbieter umziehen.
  • Redemption Grace Period: Seit 2013 gibt es eine Schonfrist von 30 Tagen. Löschst du eine Domain versehentlich, kannst du sie in dieser Zeit wiederherstellen.

2018: Whois ohne Namen

Mit der Datenschutz-Grundverordnung stellte DENIC am 25. Mai 2018 die Domainabfrage (Whois) um. Seitdem sind Name und Adresse der Inhaber:innen nicht mehr öffentlich sichtbar. Für Unternehmen hat sich das Ende 2025 wieder geändert, mehr dazu im Abschnitt zu .de im Jahr 2026.

Recht: Die berühmtesten Domain-Streitfälle

Sobald Domains Geld wert waren, landeten sie vor Gericht. Einige Urteile prägen bis heute, wie in Deutschland mit Domains umgegangen wird. Hinweis: Dieser Überblick ist keine Rechtsberatung.

Domain-Grabbing in den 1990ern

In der Boomzeit sicherten sich findige Händler bekannte Namen, um sie später teuer an die Unternehmen zu verkaufen. Ein Beispiel: shell.de wurde im April 1996 von einem Unternehmen registriert, das sehr viele Domains hielt und dem Mineralölkonzern kurz darauf einen Webauftritt unter dieser Adresse anbot.

shell.de: Wenn der Name allen gehört

Die Geschichte ging weiter: Die Domain landete bei einem Privatmann namens Andreas Shell, der darauf seine eigene Homepage betrieb. Der Bundesgerichtshof entschied am 22. November 2001, dass er die Domain trotzdem aufgeben muss. Grundsätzlich gilt bei gleichen Namen zwar: Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bei einer derart überragend bekannten Marke erwarten die meisten Menschen unter shell.de aber das Unternehmen und nicht eine Privatperson.

mitwohnzentrale.de: Allgemeine Begriffe sind erlaubt

Im Mai 2001 entschied der BGH, dass allgemeine Begriffe (Gattungsbegriffe) grundsätzlich als Domain registriert werden dürfen. Wer sich also früh ein Wort wie mitwohnzentrale.de sichert, verschafft sich damit nicht automatisch einen unlauteren Vorteil. Dieses Urteil ist ein Grund, warum beschreibende Domains wie kredit.de oder aktien.de später so viel Geld wert wurden.

ambiente.de: DENIC muss nicht jede Marke prüfen

Ebenfalls 2001 stellte der BGH klar, dass DENIC vor einer Registrierung nicht prüfen muss, ob eine Domain die Rechte Dritter verletzt. Bei Hunderttausenden Registrierungen pro Jahr wäre das auch kaum machbar. Für Streitfälle sind die Beteiligten selbst zuständig.

viagrabestellung.de und kurt-biedenkopf.de

2003 urteilte ein Oberlandesgericht im Fall viagrabestellung.de, dass DENIC bei der Prüfung offensichtlicher Rechtsverletzungen den Inhalt der Website nicht berücksichtigen muss. 2004 folgte der BGH im Fall kurt-biedenkopf.de: DENIC kann nicht verpflichtet werden, bestimmte Domains vorsorglich für alle Zukunft zu sperren.

vw.de: Wie Volkswagen kurze Domains erstritt

Volkswagen wollte seine bekannte Abkürzung als Domain nutzen, doch zweistellige Domains waren nicht erlaubt. Der Konzern klagte und gewann. Die Folge: Seit Oktober 2009 sind ein- und zweistellige Domains und reine Zahlen-Domains für alle möglich.

Der DISPUTE-Eintrag

Wenn du meinst, eine registrierte Domain verletze deine Namens- oder Markenrechte, kannst du bei DENIC einen DISPUTE-Eintrag beantragen. Die Domain kann dann nicht an Dritte übertragen werden, solange der Streit läuft. Wird sie frei, geht sie automatisch an dich.

Technik und Sicherheit hinter .de

So funktioniert eine .de-Domain

Computer im Internet finden sich über Zahlenadressen, die IP-Adressen. Domains sind die merkbare Version davon. Wenn du checkdomain.de in den Browser tippst, läuft im Hintergrund eine Kette von Abfragen im Domain Name System (DNS):

  1. Dein Gerät fragt, wer für die Endung .de zuständig ist.
  2. Die Nameserver von DENIC antworten, welcher Nameserver für die konkrete Domain verantwortlich ist.
  3. Dieser Nameserver, meist beim Anbieter der Domain, liefert die IP-Adresse der Website.
  4. Dein Browser verbindet sich mit dem Server und lädt die Seite.
Kreisdiagramm mit vier Schritten um DENIC; Symbole: Browser links, Nameserver rechts, Website unten, Pfeile.

Das alles dauert Sekundenbruchteile. DENIC ist dabei für Schritt 2 zuständig, und zwar für alle .de-Domains gleichzeitig. 2021 beantworteten die .de-Nameserver rund sieben Milliarden Anfragen pro Tag.

Nameserver auf der ganzen Welt

Damit .de auch dann erreichbar bleibt, wenn ein Standort ausfällt, betreibt DENIC Nameserver an vielen Orten weltweit. Über das sogenannte Anycast-Verfahren landet jede Anfrage automatisch beim nächstgelegenen Server. 2021 ging der erste virtuelle Nameserver-Standort in Sydney in Betrieb. Dazu kommen Rechenzentren in Frankfurt und ein Spiegel-Rechenzentrum in Amsterdam, das seit 2008 läuft.

DNSSEC: Schutz vor gefälschten Antworten

Seit 2011 ist die .de-Zone mit DNSSEC abgesichert. Dabei werden DNS-Antworten digital signiert, sodass niemand unterwegs eine falsche IP-Adresse unterschieben kann. Das schützt vor Umleitungen auf gefälschte Websites. Wie wichtig eine saubere Signatur ist, zeigte sich im Mai 2026, dazu gleich mehr.

.de als kritische Infrastruktur

Seit 2017 sind die Nameserver für .de per Verordnung als kritische Infrastruktur (KRITIS) eingestuft. Damit gelten für DENIC besonders strenge Anforderungen an Sicherheit und Ausfallschutz, ähnlich wie bei Strom- oder Wasserversorgern.

Registry Lock

Seit 2020 gibt es den .de Registry Lock. Ist er aktiv, lassen sich Inhaberdaten, Nameserver oder die Löschung einer Domain nur nach einer zusätzlichen Bestätigung ändern. Das ist vor allem für Unternehmen interessant, deren Geschäft an einer Domain hängt.

Digitale Souveränität

2022 baute DENIC eine eigene Cloud-Plattform auf, 2023 zog das Registrierungssystem für .de komplett darauf um. Die Genossenschaft betreibt ihre Technik damit unabhängig von großen Cloud-Anbietern.

.de im Jahr 2026: 18 Millionen, NIS2 und ein Ausfall

Das Jubiläumsjahr war für .de alles andere als ruhig.

18 Millionen geknackt

Im Juni 2026 wurde die 18-millionste .de-Domain registriert, fünf Jahre nach der 17-Millionen-Marke. Ende 2025 lag der Bestand bei 17.663.886 Domains.

Der Ausfall vom 5. Mai 2026

Am Abend des 5. Mai 2026 waren plötzlich zahlreiche .de-Websites nicht mehr erreichbar. Statt der gewohnten Seiten sahen viele Menschen Fehlermeldungen wie „Server nicht gefunden“. Die Ursache lag bei DENIC: Bei einem planmäßigen Wechsel der DNSSEC-Schlüssel wurden teilweise Signaturen erzeugt, die sich nicht prüfen ließen. Resolver, die DNSSEC prüfen, lehnten die Antworten deshalb ab. Laut DENIC war die Erreichbarkeit rund drei Stunden spürbar eingeschränkt, bis die Signatur der .de-Zone in der Nacht erneuert war.

Was du daraus mitnehmen kannst: Auch die stabilste Infrastruktur hat einmal einen schlechten Tag. Für dich als Website-Betreiber:in heißt das vor allem, dass du bei einem großflächigen Ausfall nichts falsch gemacht hast und nicht hektisch an deinen Einstellungen drehen musst. Die Statusseite von DENIC und die deines Anbieters zeigen dir, ob ein Problem bei dir oder zentral liegt.

NIS2: Neue Pflichten für Domaininhaber:innen

Die EU-Richtlinie NIS2 soll die Cybersicherheit in Europa stärken. Seit dem 6. Dezember 2025 gilt sie in deutschem Recht, und sie verpflichtet DENIC, für korrekte und vollständige Inhaberdaten zu sorgen. Für dich bedeutet das:

  • Seit 28. Januar 2026: Bei neuen Registrierungen und Änderungen ist eine echte Telefonnummer Pflicht, Platzhalter werden abgelehnt.
  • Seit 14. April 2026: Aufträge mit Inhaberdaten durchlaufen eine automatische Risikoprüfung. Wirken Daten auffällig, musst du sie nachweisen.
  • Bis April 2027: Bestehende Domains ohne Telefonnummer müssen ergänzt werden.

Wer eine Prüfung ignoriert, riskiert viel: Die Domain kann zuerst vom Netz genommen und später gelöscht werden, in diesem Fall ohne die übliche Schonfrist von 30 Tagen.

Whois zeigt wieder Firmendaten

Seit Ende 2025 zeigt die Domainabfrage von DENIC bei Domains von Unternehmen und Organisationen wieder Name, Anschrift und Kontaktdaten an. Bei Privatpersonen bleiben die Daten geschützt. Für alle Domains ist außerdem sichtbar, über welchen Anbieter sie verwaltet werden.

Vorsicht vor gefälschten Verifizierungs-Mails

Betrüger:innen nutzen die neuen Regeln für Phishing. Sie verschicken Mails, die angeblich von DENIC oder deinem Anbieter stammen und zur „Verifizierung“ auffordern. Merke dir: Echte Mails von DENIC kommen ausschließlich von der Domain denic.de, fragen nie nach Passwörtern oder Zahlungsdaten, und die Verifizierung läuft immer über deinen Anbieter.

Was du jetzt tun solltest

  • Prüfe in deinem Kundenkonto, ob Name, Adresse, E-Mail-Adresse und Telefonnummer bei deinen Domains stimmen.
  • Nutze eine E-Mail-Adresse, die du regelmäßig liest.
  • Reagiere auf echte Verifizierungsanfragen innerhalb der Frist.
  • Klicke im Zweifel nicht auf Links in Mails, sondern melde dich direkt im Kundenbereich an.

Wo die .de-Domains zuhause sind

DENIC wertet jedes Jahr aus, wo die Inhaber:innen der .de-Domains ihren Sitz haben. Die Zahlen beziehen sich auf Ende 2025.

Die Städte mit den meisten .de-Domains

Stadt.de-Domains Ende 2025
Berlin929.612
Hamburg627.674
München524.028

In absoluten Zahlen führt das bevölkerungsreichste Bundesland: In Nordrhein-Westfalen waren rund 3,4 Millionen .de-Domains registriert, danach folgen Bayern und Baden-Württemberg. Am Ende liegen das Saarland und Bremen mit jeweils etwa 0,13 bis 0,14 Millionen.

Domaindichte: Hamburg vorn, Osnabrück ein Sonderfall

Spannender wird es, wenn du die Domains auf die Einwohnerzahl umrechnest. Bei den Bundesländern liegt Hamburg mit 329 Domains je 1.000 Einwohner:innen klar vorn, vor Berlin mit 246, Hessen mit 203 und Bayern mit 201.

Bei den Städten führt ausgerechnet Osnabrück, mit fast 2.000 Domains je 1.000 Einwohner:innen. Der Grund ist nicht eine besonders internetbegeisterte Bevölkerung: In der Stadt sitzt ein großer Domainhändler, dessen Bestand die Statistik nach oben treibt. Das zeigt auch, wie die Zahlen zu lesen sind. Gezählt wird der Sitz der Inhaber:innen, nicht der Ort, für den eine Website gedacht ist.

Ost und West

Die Domain-Hochburgen liegen seit Jahren in westdeutschen Ballungsräumen wie Hamburg, München, dem Rhein-Main-Gebiet und dem Rheinland. Die ostdeutschen Flächenländer liegen bei der Domaindichte dagegen traditionell hinten. Berlin ist die große Ausnahme.

.de im Ausland

Rund 2,15 Millionen .de-Domains gehören Inhaber:innen außerhalb Deutschlands, das sind gut zwölf Prozent des Bestands. Der größte Anteil entfällt auf die USA mit 26,5 Prozent der ausländischen Registrierungen (Stand 2024). Für internationale Unternehmen ist .de oft der einfachste Weg, in Deutschland lokal aufzutreten.

Wie viele .de-Domains gibt es in deiner Stadt?

In der aktuellen Domainstatistik von DENIC findest du interaktive Karten, auf denen du die Zahlen für deine Stadt und deinen Landkreis nachschauen kannst.

Kurioses und Rekorde

Die teuersten .de-Domains

Beschreibende Begriffe sind im Domainhandel besonders wertvoll. Die Handelsplattform Sedo hat eine Liste der teuersten öffentlich bekannten .de-Verkäufe veröffentlicht:

DomainVerkaufspreis
kredit.de892.500 €
aktien.de500.000 €
software.de235.025 €
arbeitsmarkt.de200.000 €
flatrate.de160.000 €

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Laut Sedo gab es außerdem nicht öffentliche Deals im siebenstelligen Bereich. Auch in jüngerer Zeit wechseln kurze Begriffe für sechsstellige Summen den Besitzer, etwa kaffee.de für 100.000 Euro (2014) oder bad.de für 119.000 Euro (2018).

Und die günstigen Kuriositäten

Nicht jede gehandelte Domain bringt ein Vermögen. 2011 wechselten laut Sedo zum Beispiel knalltuete.de, blubberwanne.de und ruckizucki.de für jeweils 100 Euro den Besitzer, alleine-kochen-ist-doof.de für 385 Euro.

Lang und kurz

  • Länger geht nicht: Bis zu 63 Zeichen sind vor dem „.de“ erlaubt. Genug Platz für Wortungetüme wie donaudampfschifffahrtskapitaen.de.
  • Kürzer geht nicht: Seit 2009 sind auch Domains mit nur einem oder zwei Zeichen erlaubt, dazu reine Zahlen wie 123.de.

Umlaut-Domains

Seit 2004 sind Domains wie müller.de, bäckerei.de oder straße.de möglich. Spannend für dich: Viele Unternehmen sichern sich ihre Marke mit und ohne Umlaut, damit Kund:innen sie auf beiden Wegen finden. Im Browser siehst du die Umlaute, technisch steckt dahinter eine Zeichenfolge, die mit „xn--“ beginnt.

Die ersten deutschen Websites

Die Domain kam lange vor der Website. Die vermutlich erste deutsche Website entstand Anfang der 1990er am Forschungszentrum DESY in Hamburg, um es mit dem CERN in Genf zu verbinden, wo 1990 die erste Website der Welt online ging. Wie frühe deutsche Websites aussahen, kannst du dir heute in der Wayback Machine des Internet Archive anschauen.

Wie .de den Alltag verändert hat

Vom Forschungsnetz in jedes Wohnzimmer

1986 war .de ein Werkzeug für Informatiker:innen an einer Handvoll Hochschulen. 40 Jahre später hängt fast alles daran: Onlinebanking, Bahntickets, Arzttermine, Vereinsseiten, der Lieferdienst um die Ecke. Hinter jeder dieser Adressen steckt eine Domain, und in Deutschland endet sie meistens auf .de.

„www … punkt de“ auf Plakat und Lieferwagen

Mit dem Boom Ende der 1990er tauchten Internetadressen plötzlich überall auf: in Fernsehspots, auf Plakaten, auf Visitenkarten und auf den Seitenwänden von Handwerker-Transportern. Die Domain wurde zur zweiten Hausnummer. Aus „Rufen Sie uns an“ wurde „Besuchen Sie uns im Internet“.

Neuer Markt und Dotcom-Blase

Zur selben Zeit erlebte Deutschland den Börsenhype am Neuen Markt. Viele junge Internetfirmen wurden mit Milliarden bewertet, zahlreiche verschwanden nach dem Crash Anfang der 2000er wieder. Die .de-Domains wuchsen trotzdem weiter. Aus der Spekulation wurde Alltag.

Die eigene E-Mail-Adresse als Visitenkarte

Eine Adresse wie info@deinefirma.de wirkt bis heute anders als eine Adresse bei einem kostenlosen Freemail-Dienst. Für Selbstständige und kleine Unternehmen war die eigene .de-Domain oft der erste Schritt zu einem professionellen Auftritt, noch bevor es überhaupt eine Website gab.

Vertrauen: Warum Deutsche .de bevorzugen

Umfragen zeigen immer wieder, wie stark das Vertrauen in .de ist. In einer repräsentativen YouGov-Umfrage im Auftrag des Webhosters STRATO von 2022 erreichte .de den höchsten Vertrauenswert aller abgefragten Endungen. Endungen wie .biz oder .shop kamen nur auf etwa die Hälfte. Laut DENIC greifen rund 70 Prozent der Nutzer:innen zur .de-Domain, wenn ihr Wunschname dort noch frei ist.

.de als Teil der digitalen Identität Deutschlands

Die Endung signalisiert auf einen Blick: Hier geht es um ein Angebot für Deutschland, auf Deutsch, meist mit deutschem Ansprechpartner. Genau deshalb nutzen auch viele internationale Marken eine eigene .de-Adresse für ihren deutschen Markt.

.de im Wettbewerb

.de oder .com?

.com ist die größte Endung der Welt und wirkt international. Für ein Angebot, das sich an Menschen in Deutschland richtet, ist .de aber meist die bessere Wahl: Sie ist vertraut, wird schneller als deutsches Angebot erkannt und ist oft auch die Adresse, die Kund:innen zuerst eintippen. Viele Unternehmen sichern sich beide Endungen und leiten eine auf die andere weiter.

.de und die neuen Endungen

Durch die große ICANN-Runde von 2012 kamen Hunderte neue Endungen dazu wie .shop, .online, .berlin oder .hamburg. Für bestimmte Zwecke sind sie sinnvoll, etwa wenn du gezielt Menschen in einer Stadt ansprechen willst oder deine Wunschadresse unter .de vergeben ist. Die erste Wahl in Deutschland bleibt trotzdem .de, wie Umfragen und Registrierungszahlen zeigen.

Die neue gTLD-Runde 2026

2026 hat die ICANN erstmals seit 14 Jahren wieder Bewerbungen für neue Endungen angenommen. Zwischen dem 30. April und dem 12. August 2026 gingen 1.615 Anträge ein, 506 davon aus Europa. Die ersten neuen Endungen aus dieser Runde werden voraussichtlich erst in einigen Jahren an den Start gehen. Für .de bedeutet das vor allem noch mehr Auswahl im Markt, aber kaum Konkurrenz um die Rolle als Standardadresse in Deutschland. Welche Bewerbungen aus Deutschland kommen, liest du in unserem Überblick zu den deutschen Bewerbern um neue Domainendungen.

Die Nachbarn: .at, .ch und Co.

Auch in Österreich (.at) und der Schweiz (.ch) ist die eigene Länderendung die erste Wahl für Unternehmen. Ein Grund für die Stärke von .de liegt in der Größe des Marktes: Deutschland hat mit Abstand die meisten Einwohner:innen und Unternehmen im deutschsprachigen Raum. .de ist inzwischen die größte Länderendung Europas und wächst weiter, während viele andere Länderendungen stagnieren oder schrumpfen.

Ist .de ausgereizt?

Gute kurze Begriffe sind unter .de seit Jahren vergeben. Das heißt aber nicht, dass du keine gute .de-Domain mehr findest. Mit deinem Namen, deinem Ort oder einer Kombination aus Begriff und Region gibt es fast immer eine passende freie Adresse. Wie du sie findest, liest du weiter unten.

Wie geht es weiter mit .de?

Kommen die 20 Millionen?

Von Ende 2022 bis Mitte 2026 wuchs .de um rund 600.000 Domains. Bleibt das Tempo ungefähr so, wären 20 Millionen .de-Domains frühestens in den 2030er-Jahren erreicht. Das ist eine grobe Hochrechnung, keine Prognose von DENIC. Klar ist aber: Die Zeit der Millionensprünge pro Jahr ist vorbei, .de wächst heute langsam und stabil.

Domains im Zeitalter der KI

Immer mehr Menschen stellen ihre Fragen nicht mehr nur einer Suchmaschine, sondern auch KI-Assistenten. Die Antworten stützen sich auf Inhalte aus dem Web, und die Quellen dahinter haben eine Adresse. Eine eigene Domain mit gut gepflegten Inhalten wird damit eher wichtiger als unwichtiger: Sie ist der Ort, an dem du selbst bestimmst, was über dein Angebot im Netz steht.

Die eigene Adresse statt geliehener Profile

Social-Media-Profile sind praktisch, aber du mietest dort nur einen Platz nach den Regeln einer Plattform. Algorithmen ändern sich, Konten werden gesperrt, Plattformen verlieren an Bedeutung. Deine Domain gehört dir, solange du sie verlängerst, und du kannst sie jederzeit zu einem anderen Anbieter mitnehmen.

Sicherheit und Vertrauen

Die Neuerungen durch NIS2 zeigen, wohin die Reise geht: Wer eine Domain betreibt, soll eindeutig erkennbar und erreichbar sein. Das macht Betrug mit gefälschten Shops und Phishing-Seiten schwerer und stärkt genau das, was .de seit 40 Jahren ausmacht: Vertrauen.

Warum .de für dich die beste Wahl bleibt

Aus 40 Jahren Geschichte lässt sich eine einfache Empfehlung ableiten: Wenn du in Deutschland Kund:innen erreichen willst, ist .de für Selbstständige, Vereine und kleine Unternehmen die naheliegende Adresse. Sie ist vertraut, wird sofort als deutsches Angebot erkannt und passt zu allem, was du online vorhast, von der Website bis zur E-Mail-Adresse.

Checkliste: So findest du deine passende .de-Domain

  • Kurz und merkbar: Je weniger Zeichen, desto leichter tippt man sie ein und erzählt sie weiter.
  • Leicht zu buchstabieren: Teste, ob jemand die Domain nach einmaligem Hören richtig schreibt.
  • Umlaute mitdenken: Sichere dir bei Bedarf beide Varianten, zum Beispiel mit „ü“ und mit „ue“, und leite eine auf die andere weiter.
  • Bindestriche sparsam einsetzen: Einer kann helfen, mehrere verwirren.
  • Markenrechte prüfen: Vermeide Namen, die geschützten Marken zu nah kommen. Die Urteile zu shell.de und Co. zeigen, warum.
  • Region oder Branche ergänzen: Ist dein Wunschname vergeben, hilft oft ein Zusatz wie der Ort oder dein Angebot.
  • E-Mail gleich mitplanen: Eine Adresse wie hallo@deinname.de wirkt professioneller als ein Freemail-Konto.
  • Inhaberdaten korrekt angeben: Seit NIS2 brauchst du richtige Kontaktdaten inklusive Telefonnummer.

Was kostet eine .de-Domain heute?

Während Domains in den Anfangsjahren nur über Universitäten und spezialisierte Anbieter zu bekommen waren, kannst du eine .de-Domain heute in wenigen Minuten online registrieren. Bei checkdomain kostet eine .de-Domain im ersten Jahr 0,07 € im Monat, danach 1,49 € im Monat (Stand: November 2026, das Angebot gilt für eine Domain pro Kunde).

Domain und E-Mail zusammen denken

Viele nutzen ihre .de-Domain zuerst für E-Mail und erst später für eine Website. Das ist ein guter Weg: Mit einer eigenen Adresse wirkst du von Anfang an professionell, und wenn du später eine Website erstellst, ist die Adresse schon da. Wie das geht, erfährst du auf unserer Seite zur E-Mail-Domain.

checkdomain und .de

checkdomain gibt es seit 2000. Seit der Gründung in Lübeck kümmern wir uns um Domains für Selbstständige, Vereine und kleine Unternehmen. Als Mitglied der DENIC-Genossenschaft sind wir Teil der Gemeinschaft, die .de seit 30 Jahren gemeinsam trägt.

Übrigens: Seit 2019 gehört checkdomain zu dogado, einem Hosting-Unternehmen aus Dortmund. Damit schließt sich ein kleiner Kreis, denn in Dortmund wurde .de ab 1988 verwaltet.

Quiz: Wie gut kennst du .de?

  1. Wann wurde .de in die IANA-Datenbank eingetragen? (a) 1984 (b) 1986 (c) 1991
  2. Wie viele .de-Domains gab es 1988? (a) 6 (b) 60 (c) 600
  3. Welcher Konzern hat zweistellige .de-Domains erstritten? (a) Shell (b) Volkswagen (c) Telekom
  4. Seit wann sind Umlaute in .de-Domains erlaubt? (a) 1999 (b) 2004 (c) 2010
  5. Wie viele Zeichen darf eine .de-Domain vor der Endung höchstens haben? (a) 32 (b) 63 (c) 128

Auflösung: 1b, 2a, 3b, 4b, 5b
 

Fazit: 40 Jahre .de und kein bisschen alt

Aus sechs Einträgen in einer handgepflegten Liste sind in 40 Jahren über 18 Millionen Adressen geworden. .de hat den Weg vom Forschungsnetz zur wichtigsten Adresse im deutschen Internet geschafft, Rechtsstreits, Boom und Krisen überstanden und ist bis heute die Endung, der die Menschen in Deutschland am meisten vertrauen. Wenn du online sichtbar sein willst, ist eine eigene .de-Domain deshalb auch 2026 der beste Startpunkt.

Ist deine Wunsch-.de noch frei? Prüf es jetzt mit dem Domain-Check von checkdomain.

E-Mail-Login, IP-Check & mehr: Unsere meistgesuchten Ratgeber

Millionen Nutzer greifen täglich auf ihr E-Mail-Postfach zu – und nicht immer klappt der Login auf Anhieb. In unseren ausführlichen Anleitungen zeigen wir dir, wie du dich problemlos bei Web.de einloggst, den Hotmail-Login meisterst oder schnell auf dein GMX.de-Postfach zugreifst – inklusive Hilfe bei Störungen und vergessenen Zugangsdaten. Ebenso häufig gefragt: „Wie ist meine IP?" Unser Ratgeber erklärt dir, wie du deine IP-Adresse in Sekunden herausfindest und was sie über deinen Internetanschluss verrät. Du möchtest eine neue E-Mail-Adresse erstellen? Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du ein professionelles Postfach einrichtest – ob privat oder geschäftlich. Und wer schnell etwas übersetzen muss, findet in unserem Guide zum Google Übersetzer die wichtigsten Tipps und Tricks. Ist Dein Facbook Konto gehackt? In unserem Artikel findest du alles, was du dazu wissen musst.

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