Eine Sprache speziell fürs Web: PHP

PHP ist eine rekursive Abkürzung und steht für „Hypertext Preprocessor“. Profis wissen jetzt Bescheid, der Normal-Computer-Internetnutzer vermutlich eher nicht. Dabei haben wir alle täglich mit PHP zu tun. Denn PHP ist eine Programmiersprache, die speziell für das Web geschaffen wurde – und zwar vor allem zur Erstellung dynamischer Webseiten, also aller Seiten, die mehr sind als eine Art Broschüre im Netz.

PHP ist eine sogenannte serverseitige Scriptsprache. Das bedeutet, der PHP Code wird ausgeführt, bevor eine entsprechende Webseite, in der der Code vorkommt, an den Browser gesendet wird. Die Daten im Script werden also verarbeitet, ohne das der Browser davon etwas mitbekommt.

Der Sinn und Zweck dahinter: Ein derartiger Code funktioniert unabhängig vom Browser. Das ist zum Beispiel bei Javascript nicht der Fall.

Was man mit PHP alles machen kann? Ziemlich viel. Im Prinzip lässt sich PHP überall dort einsetzen, wo Webseiten einen dynamischen, veränderbaren Inhalt haben sollen. PHP macht Seiten also interaktiv, das Web 2.0 lässt grüßen. Beispiele für den PHP-Einsatz sind unter anderem Gästebücher, Umfragen, Besucherzähler und Diskussionsforen. Mit PHP können aber auch Eingaben auf Formularen weiterverarbeitet und automatisch Antwort-Mails verschickt werden.

Gut zu wissen: PHP ist eine freie Software, die einer Open Source Lizenz unterliegt. jeder kann den PHP-Quelltext weiterentwickeln und die Änderungen an das PHP-Projekt zurückfließen lassen. PHP läuft auf allen gängigen UNIX-Versionen, auf den verschiedenen Windows-Versionen sowie auf MacOS X, OS/2 und einigen anderen Betriebssystemen. Die Homepage des PHP-Projektes findet Ihr hier.

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