.bayern trinkt .beer: Die neuen Domainendungen im September

Die Sommerferien sind vorbei, jetzt geht es mit frischem Schwung weiter: Auch die neuen Domainendungen nehmen im September wieder deutlich mehr Fahrt auf. In den kommenden Wochen starten reihenweise interessante Kandidaten in die Registrierungsphase. Aus deutscher Sicht sind dabei sicherlich .koeln beziehungsweise .cologne und .bayern die aktuellen nTLD-Highlights. Aber auch Musik-Fans, Pferdefreunde und die Anhänger von Hochprozentigem kommen auf ihre Kosten. Unser Beitrag verschafft Euch den kompletten Überblick über alle Neustarts sowie die übrigen News rund um die neuen Domainendungen.

.hiphop in .koeln und .beer in .bayern: Die aktuellen Domainstarts

Im September decken die Neustarts eine große Themenpalette rund um dem Globus ab. Diesen Monat sind auffallend viele Kandidaten am Start, die nicht nur auf den englischsprachigen Bereich zugeschnitten sind, sondern international verstanden werden – und damit natürlich auch Nutzern im deutschsprachigen Bereich viel Potenzial bieten.  Beispiele dafür sind .audio, .hiphop, .vodka oder .surf. Gleich Anfang des Monats startet mit .koeln/.cologne eine weitere deutsche City-nTLD in die Registierung, von der sich die Initiatoren viel versprechen. Mal sehen, wie Ende September die Bayern kontern, wenn „ihre“ nTLD .bayern ins Spiel kommt.

Die Starttermine im Überblick

Am 3. September starten:

Am 5. September starten:

Am 9. September starten:

Am 15. September starten:

Am 23. September startet:

Am 25. September starten:

Am 30. September startet:

Ein großes .beer, bitte: Das kosten die neuen Domainendungen

Mit 2,30 Euro seid Ihr dabei: Dafür gibt es einen ganzen Monat lang .beer. .audio und .gratis kosten sogar nur 1,55 Euro monatlich. Für.cologne/.koeln sind 2,30 Euro im Monat fällig. .surf kostet 3,00 Euro und .bayern ist mit 3,90 Euro monatlich etwas teurer als der Rest. Die Preise für alle weiteren neuen Endungen im September findet Ihr auf unserer Webseite im Bereich neue Domainendungen unter dem Button „In Kürze registrierbar“.

Es geht auch einfach – nTLDs bei checkdomain registrieren

Wir bei checkdomain wollen es Euch so bequem und so einfach machen. Das gilt natürlich auch beim Thema neue Domainendungen. Sobald die in diesem Beitrag aufgelisteten nTLD in der Live-Phase sind, könnt Ihr sie nach unserem üblichen Verfahren registrieren – mit wenigen Klicks und innerhalb kürzester Zeit. Unser Domaincheck zeigt Euch umgehend an, ob Eure Wunschdomain noch zur Verfügung steht.

Darüber hinaus bieten wir Euch eine kostenlose und unverbindliche Vorbestellung für neue Domainendungen an. Bitte beachten: Dieser Service gilt nur solange, bis die Gebühren und Registrierungsbedingungen für die jeweilige Endung bekannt sind. Ob das auf Eure Wunschdomain zutrifft oder nicht, zeigt Euch ebenfalls ein Blick in unseren Bereich neue Domainendungen.

Solltet Ihr die Möglichkeit der Vorbestellung nutzen, ist eine Sache ganz wichtig für Euch: Kurz vor dem Starttermin der jeweiligen Endung bekommt Ihr von unserem Support eine Mail mit der Aufforderung, Eure Bestellung zu bestätigen. Antwortet Ihr darauf nicht, können wir die vorbestellte Domain leider nicht für Euch sichern. Nach Ablauf einer Sperrfrist wird sie wieder freigegeben und steht dann anderen Nutzern zur Verfügung.

.brussels, .physio und .paris: Die Sunrise-Starts im September

Die Liste der Sunrise-Starts – also der Periode, in der eine Registrierung exklusiv im Trademark Clearinghouse  registrierten Nutzern möglich ist – ist noch vergleichsweise übersichtlich, wird aber mit Sicherheit im Lauf des Monats noch wachsen. Bekanntester Sunrise-Kandidaten dürfte .paris sein. Darüberhinaus bekommt die Region Flandern mit .vlaanderen künftig eine eigene Heimt im Netz – und mit .eus wird eine Anlaufstelle für alle baskischsprachigen Menschen geschaffen.

Am 1. September starten:

Am 4. September startet:

Am 9. September startet:

Am 16. September startet:

Zeit für eine Bilanz: Die nTLD-Evaluierungsphase ist beendet

Nach gut zwei Jahren und etlichen Auseinandersetzungen hat die Internetverwaltung ICANN jetzt ein ganz wichtiges Kapitel im Zuge der Einführung der neuen Domainendungen geschlossen: Die Evaluierungsphase für alle eingereichten Bewerbungen ist beendet. Zeit für uns, die wichtigsten Daten und Fakten übersichtlich zusammenzufassen.

Exakt 1930 Bewerbungen aus 60 Ländern konnte die ICANN am sogenannten Reveal Day, dem 13. Juni 2012, verkünden. Mit 911 Bewerbungen stammte der größte Teil aus Nordamerika. 675 Bewerbungen kamen aus Europa – darunter 69 aus Deutschland. Das Schlusslicht bildete Afrika mit nur 17 Bewerbungen um eine neue TLD.

Nach dem ursprünglichen Plan sollte die Einführung der neuen Domainendungen mittlerweile längst abgeschlossen sein. Doch sehr viel kam anders als gedacht, weshalb die ersten Registrierungen bis Anfang 2014 auf sich warten ließen. Inzwischen sind genau 334 nTLDs delegiert und in die sogenannte Rootzone eingetragen. 214 Bewerbungen wurden zurückgezogen. Bleiben 1382 neue Domainendungen, die erfolgreich geprüft wurden und aller Voraussicht nach in den kommenden Monaten beziehungsweise Jahren ins Netz eingeführt werden.

Wie lange dieser Prozess genau dauern wird, lässt sich derzeit kaum sagen. Denn bei mehr als 500 Endungen besteht eine „string contention“. Das bedeutet, dass es entweder mehrere Bewerber um eine Endung gibt oder dass eine Endung (zu) starke Ähnlichkeiten zu einer anderen Endung aufweist. In diesen Fällen muss verhandelt oder auf anderen Wegen nach Lösungen gesucht werden – etwa über Auktionen. Das ist zum Beispiel bei begehrten Endungen wie .online, .cloud oder .film der Fall. Die Versteigerungen laufen bereits, werden aber noch etwa ein Jahr andauern.

Bereits beschlossene Sache: .mail kommt nicht

Neben der string contention sorgt bei einigen Endungen die Gefahr einer sogenannten name collision für Probleme. Bei einer name collision handelt es sich um einen „Zusammenstoß“ zwischen einer neuen Domain-Endung und Domains, die bereits seit Jahren inoffiziell in lokalen Netzwerken genutzt werden – etwa in Unternehmen. Durch die Kollision kann es passieren, dass der Nutzer nicht die gewünschte Domain ansteuern kann. Kurz: Es droht Chaos im Netz.

Neben .corp und .home wird deshalb auch die begehrte nTLD .mail – für die es fünf Bewerber, darunter Amazon und Google gab – vorerst nicht kommen. Die ICANN soll aktuell überlegen, die Endung dauerhaft zu reservieren, um auch künftig eine Delegierung von vornherein auszuschließen.

Solltet Ihr auf der Suche nach weiteren Statistiken rund um die neuen Domainendungen sein, empfehlen wir Euch einen Blick auf die umfangreichen Materialien, die die ICANN wöchentlich aktualisiert zur Verfügung stellt. Und für alle anderen Fragen steht Euch natürlich wie gewohnt das checkdomain-Team mit Rat und Tat zur Seite!

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