Du hast eine Website – aber weißt du eigentlich, wie Google sie sieht? Welche Seiten gut ranken, welche Probleme Google beim Crawlen hat und über welche Suchanfragen Besucher:innen zu dir finden? Genau das verrät dir die Google Search Console (kurz: GSC). Und das Beste: Sie ist komplett kostenlos.

In diesem Artikel zeigen wir dir, was die Google Search Console alles kann, wie du sie einrichtest und wie du die Daten wirklich nutzt – inklusive der neuen KI-Funktion, die Google seit Ende 2025 schrittweise einführt.

Inhaltsverzeichnis

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Was ist die Google Search Console überhaupt?

Die Google Search Console ist ein kostenloses Webmaster-Tool von Google. Es wurde früher „Google Webmaster Tools" genannt und richtet sich an alle, die eine Website betreiben – vom Blogger bis zum Online-Shop.

Im Kern zeigt dir die GSC, wie Google deine Website wahrnimmt. Du siehst, welche Seiten im Google-Index sind, wie viele Klicks und Impressionen du bekommst, ob es technische Fehler gibt und vieles mehr. Das ist für SEO – also die Verbesserung deiner Sichtbarkeit in den Suchergebnissen – unerlässlich.

Kurz gesagt: Wer seine Website in Google besser platzieren möchte, kommt an der Search Console nicht vorbei.

Die Google Search Console einrichten

Bevor du loslegen kannst, musst du deine Website in der GSC verifizieren – also nachweisen, dass sie wirklich dir gehört.

So geht's:

  1. Geh auf search.google.com/search-console und melde dich mit deinem Google-Konto an.
  2. Klicke auf „Property hinzufügen".
  3. Wähle zwischen Domain (empfohlen, erfasst alle Subdomains und Protokolle) oder URL-Präfix (nur ein bestimmter Bereich deiner Website).
  4. Verifiziere deine Website – am einfachsten per HTML-Tag im <head> deiner Website oder per DNS-Eintrag bei deinem Domain-Anbieter.

Sobald die Verifizierung abgeschlossen ist, beginnt Google mit der Datenerfassung. In der Regel dauert es ein paar Tage, bis du erste aussagekräftige Daten siehst.

Zwei Karten zur Eingabe: links Domain mit blauem Eingabefeld, rechts URL-Präfix mit weißem Feld; beide WEITER-Buttons.
Property hinzufügen

Die wichtigsten Bereiche der Google Search Console

1. Leistung – dein SEO-Cockpit

Der Bereich „Leistung" ist vermutlich der, den du am häufigsten öffnen wirst. Hier siehst du auf einen Blick:

  • Klicks: Wie oft wurde auf deine Seite in den Suchergebnissen geklickt?
  • Impressionen: Wie oft wurde deine Seite in den Suchergebnissen angezeigt?
  • CTR (Click-Through-Rate): Wie viele der Nutzer:innen, die deine Seite gesehen haben, haben auch draufgeklickt?
  • Durchschnittliche Position: Auf welchem Rang erscheinst du im Schnitt?

Du kannst die Daten nach Suchanfragen, Seiten, Ländern und Geräten filtern. Das ist Gold wert: So erkennst du zum Beispiel, welche Keywords schon gut funktionieren und bei welchen noch Luft nach oben ist.

Tipp: Such nach Keywords, bei denen du auf Position 8–15 rankst. Diese sogenannten „Low-Hanging Fruits" lassen sich oft mit kleinen Optimierungen in die Top 5 bringen – und das bedeutet deutlich mehr Klicks.

Screenshot eines Analyse-Dashboards: zwei Linien-Charts (blau und violett) über der Zeitachse, oben mehrere Zahlenkacheln.
GSC Leistungsbericht

2. URL-Prüfung – was sieht Google wirklich?

Mit dem URL-Prüftool kannst du jede einzelne URL deiner Website analysieren. Google zeigt dir:

  • Ist die Seite im Index?
  • Wann wurde sie zuletzt gecrawlt?
  • Gibt es Probleme bei der Darstellung?
  • Wie sieht die gecachte Version der Seite aus?

Das ist besonders nützlich, wenn du einen neuen Artikel veröffentlicht hast und möchtest, dass Google ihn schnell findet.

Screenshot eines Browserfensters mit der URL-Prüfung: grüne Bestätigung 'URL ist Google' und rechts HTML-/Code-Inspektionsbereich.
URL-Prüftool

3. Indexabdeckung – welche Seiten kennt Google?

Im Bereich „Indexabdeckung" (in der neueren Oberfläche unter „Seiten") siehst du, welche URLs Google kennt und welche nicht – und warum.

Seiten können aus verschiedenen Gründen nicht im Index sein: weil du sie mit einem „noindex"-Tag ausgeschlossen hast, weil Google sie als Duplikat bewertet oder weil es einen Fehler gibt. Genau das siehst du hier gegliedert:

  • Fehler: Diese Seiten konnten nicht indexiert werden – Handlungsbedarf!
  • Gültig mit Warnung: Indexiert, aber mit Hinweisen.
  • Gültig: Alles im grünen Bereich.
  • Ausgeschlossen: Absichtlich oder unabsichtlich aus dem Index raus.
Dashboard mit zwei Kacheln: 'Nicht indexiert 150' grau und 'Indexiert 150' grün; Diagramm mit blauer Linie und grünen Balken.
Indexierungsbericht

4. Sitemaps – Google den Weg zeigen

Eine Sitemap ist eine Art Inhaltsverzeichnis deiner Website für Google. Sie hilft dem Googlebot, alle wichtigen Seiten zu finden und zu verstehen, wie deine Website aufgebaut ist.

In der GSC kannst du deine Sitemap einreichen und prüfen, ob Google sie erfolgreich lesen konnte. Die meisten CMS-Systeme wie WordPress (z. B. über das Yoast-Plugin) erstellen automatisch eine Sitemap – du musst sie nur einmalig in der GSC eintragen.

Screenshot einer UI zum Hinzufügen von Sitemaps: URL-Eingabe Senden-Button, /sitemap.xml Status Erfolgreich, 125 Seiten
Sitemaps in der GSC

5. Core Web Vitals – Ladezeiten und Nutzerfreundlichkeit

Die Core Web Vitals sind Googles Metriken für die Nutzererfahrung auf deiner Website. Drei Werte stehen dabei im Mittelpunkt:

  • LCP (Largest Contentful Paint): Wie schnell lädt das größte sichtbare Element?
  • INP (Interaction to Next Paint): Wie schnell reagiert die Seite auf Nutzerinteraktionen?
  • CLS (Cumulative Layout Shift): Springt der Seiteninhalt beim Laden herum?

Google berücksichtigt diese Werte als Rankingfaktor. Die GSC zeigt dir, welche Seiten hier Probleme haben – unterteilt nach Desktop und Mobil.

Dashboard mit drei Statuskarten: Schlecht 0, Optimierung erforderlich 0, Gut 24; darunter grünes Balkendiagramm mit Zeitachse.
Core Web Vitals in der Google Search Console

6. Manuelle Maßnahmen und Sicherheitsprobleme

Wenn Google deine Website für Spam hält oder Sicherheitsprobleme entdeckt (z. B. Malware oder Phishing), siehst du das hier. In diesem Fall kann Google deine Rankings drastisch verschlechtern oder die Website ganz aus dem Index nehmen. Zum Glück ist dieser Bereich bei den meisten Websites leer – aber es lohnt sich, regelmäßig draufzuschauen.

Im Bereich „Links" siehst du:

  • Welche externen Websites auf dich verlinken (Backlinks)
  • Welche deiner Seiten am häufigsten verlinkt werden
  • Wie deine interne Verlinkungsstruktur aussieht

Backlinks sind ein wichtiger Rankingfaktor. Je mehr vertrauenswürdige Websites auf dich verlinken, desto besser. Hier bekommst du einen guten Überblick, wo du stehst.

Zwei Boxen nebeneinander: links Externe Links mit drei URLs, rechts Interne Links mit vielen URLs; MEHR-Buttons sichtbar.
Anzeige des externen und internen Links

Neu: KI-gestützte Konfiguration in der Google Search Console

Google hat seit Dezember 2025 eine neue, experimentelle KI-Funktion in die Search Console eingebaut – und die ist deutlich konkreter als viele erwarten: die sogenannte KI-gestützte Konfiguration im Leistungsbericht.

Was steckt dahinter?

Statt dich durch Filter, Datumsvergleiche und Dropdown-Menüs zu klicken, kannst du dem Tool einfach in natürlicher Sprache sagen, was du sehen möchtest – und es baut dir daraus automatisch den passenden Bericht. Du tippst also zum Beispiel:

„Zeige mir Suchanfragen mit hoher Impression und niedriger CTR in den letzten 90 Tagen"

– und die KI setzt Filter, Messwerte und Vergleichszeitraum direkt für dich.

Dashboard mit Liniendiagramm (blau/grün) und Kennzahlen: 1.498, 59.897, 2,5%, 13,2.
KI in der GSC

Wo findest du die Funktion?

Sie taucht direkt im Leistungsbericht auf – als Option, den Bericht „mit KI" anzupassen. Sie ist kein eigenes Menü, sondern ein Zusatz innerhalb des Performance-Reports. Wichtig: Der Rollout läuft schrittweise seit Dezember 2025. Wenn du sie noch nicht siehst, bedeutet das nur, dass deine Property noch nicht dran ist – nicht, dass du etwas falsch machst.

Was kann die KI – und was nicht?

Die Funktion konzentriert sich auf drei Dinge: Filter setzen, Vergleiche konfigurieren und Messwerte auswählen. Das klingt zunächst unspektakulär, spart in der Praxis aber viel Zeit.

Was sie hingegen nicht kann: Sie erfindet keine Daten, kann keine Aktionen ausführen (wie Exportieren oder Sortieren) und funktioniert aktuell ausschließlich für den Leistungsbericht der Google Suche – Discover und Google News werden noch nicht unterstützt. Außerdem kann sie Anfragen falsch interpretieren, weshalb Google selbst empfiehlt, die gesetzten Filter danach immer kurz zu prüfen.

Prompts, die wirklich funktionieren

Der Trick liegt in präzisen Formulierungen. Gute Prompts enthalten immer: was du analysieren willst, welchen Zeitraum du meinst und welche Metriken relevant sind. Ein paar Beispiele, die gut funktionieren:

„Zeige mir Klicks, Impressionen und durchschnittliche Position für alle Suchanfragen in den letzten 28 Tagen im Vergleich zu den vorherigen 28 Tagen."

„Zeige mir Seiten auf Mobilgeräten mit stark gefallener CTR im Vergleich zum letzten Monat."

„Zeige Suchanfragen der letzten 3 Monate, die 'was ist' oder 'wie' enthalten – Fokus auf Impressionen und CTR."

Eine bewährte Strategie: Starte mit einer breiten Anfrage und verfeinere sie schrittweise – erst allgemein, dann nach Gerät, Land oder Seitenbereich eingrenzen.

Ein kleiner Haken

Die KI erfindet keine falschen Zahlen – aber sie kann Filter falsch setzen. Das Risiko liegt nicht in erfundenen Daten, sondern in einer unpassenden Konfiguration, die Zahlen falsch einrahmt. Deshalb: Immer einen kurzen Blick auf die gesetzten Filter werfen, bevor du Entscheidungen daraus ableitest.

So nutzt du die Google Search Console wirklich effektiv

Ein paar Tipps, mit denen du sofort mehr aus der GSC herausholen kannst:

  • Regelmäßig reinschauen: Plane dir alle zwei Wochen 15 Minuten ein, um die Leistungsdaten zu checken. Trends erkennst du nur, wenn du dranbleibst.
  • Auf Fehler reagieren: Neue Fehler in der Indexabdeckung oder bei den Core Web Vitals solltest du zeitnah beheben – je länger du wartest, desto mehr Rankings können leiden.
  • Keywords mit hoher Impression, niedriger CTR gezielt optimieren: Du tauchst oft in den Suchergebnissen auf, wirst aber selten angeklickt? Dann sind Title und Meta Description wahrscheinlich nicht ansprechend genug.
  • Neue Inhalte sofort einreichen: Nach jeder Veröffentlichung über das URL-Prüftool die Indexierung beantragen. So verkürzt du die Zeit, bis Google deinen Artikel kennt.
  • Daten exportieren und analysieren: Für tiefere Analysen kannst du die GSC-Daten in Google Looker Studio (kostenlos) visualisieren oder nach Google Sheets exportieren.
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Webinar von checkdomain über die Grundfunktionen zur Google Search Console

Fazit: Die Google Search Console ist ein Muss

Die Google Search Console ist kein Tool nur für SEO-Profis – sie ist für jeden relevant, der möchte, dass seine Website in Google gut gefunden wird. Sie gibt dir direkten Einblick in das, was Google über deine Seite denkt, und zeigt dir konkret, wo du ansetzen kannst.

Mit der neuen KI-gestützten Konfiguration wird das Tool außerdem deutlich zugänglicher: Statt dich durch endlose Filter zu klicken, sagst du einfach in normaler Sprache, was du sehen möchtest – und bekommst den passenden Bericht. Das ist besonders für alle, die keine SEO-Profis sind, ein echter Fortschritt.

Das Beste: Du brauchst kein Budget dafür. Die GSC ist und bleibt kostenlos. Du brauchst nur eine Website – und die muss natürlich erreichbar und gut aufgestellt sein.

Endlich bei Google gefunden werden – ohne selbst zum SEO-Profi zu werden

Deine Website ist top – aber bei Google unsichtbar? Wir ändern das. Unser SEO-Team bringt dich auf Seite 1, während du dich voll auf dein Business konzentrierst. 90 % unserer Kunden schaffen es in unter 9 Monaten

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