Du rufst deine Website auf – und statt deiner Startseite erscheint nur eine Fehlermeldung. „Diese Seite ist leider nicht erreichbar." Keine schöne Situation, vor allem wenn Kunden gerade genau jetzt auf deine Seite wollen.
Die gute Nachricht: In den meisten Fällen steckt ein bekanntes Problem dahinter, das du selbst beheben kannst. In diesem Artikel zeigen wir dir die 10 häufigsten Gründe, warum eine Website nicht erreichbar ist – und was du konkret dagegen tun kannst.
Inhaltsverzeichnis
- Internetverbindung prüfen
- Tippfehler in der URL
- Browser-Cache und Cookies leeren
- DNS-Server-Probleme
- Abgelaufenes SSL-Zertifikat
- Domain abgelaufen oder nicht verifiziert
- Server ist überlastet oder down
- Firewall oder Sicherheitssoftware blockiert den Zugriff
- Falsche DNS-Einträge oder Konfigurationsfehler
- 10. Browser-Erweiterungen oder Proxy-Einstellungen
- Kurze Checkliste: Website nicht erreichbar – was zuerst prüfen?
- Zuverlässiges Hosting ist die halbe Miete
1. Internetverbindung prüfen
Klingt banal – ist aber der erste Check. Bevor du auf die Suche nach dem eigentlichen Problem gehst, stelle sicher, dass deine Internetverbindung überhaupt funktioniert. Öffne einfach eine andere Website, zum Beispiel google.de. Lädt die problemlos? Dann liegt es nicht am Internet.
Was du tun kannst:
- Teste die Website auf einem anderen Gerät (Handy, anderer Laptop)
- Wechsle vom WLAN ins Mobilnetz – oder umgekehrt
- Starte deinen Router neu
Manchmal ist auch nur eine bestimmte Website nicht erreichbar, während alles andere funktioniert. Das deutet dann eher auf ein Problem beim Anbieter oder mit den DNS-Einstellungen hin (→ Punkt 4).
2. Tippfehler in der URL
Ein Buchstabendreher reicht – und schon landet man nirgendwo. Prüfe die Adresse in der Browserzeile genau: Stimmt die Schreibweise? Fehlt ein Buchstabe? Ist die Endung (.de, .com, .net) korrekt?
Tipp: Tippe die Domain direkt in die Adresszeile statt über einen gespeicherten Link. So erkennst du Tippfehler schneller.
3. Browser-Cache und Cookies leeren
Dein Browser speichert Webseiten im Cache, um sie schneller laden zu können. Das ist praktisch – kann aber dazu führen, dass du eine veraltete oder fehlerhafte Version einer Seite siehst.
So leerst du den Cache:
- Chrome: Strg + Umschalt + Entf → „Bilder und Dateien im Cache" und „Cookies" auswählen → löschen
- Firefox: Strg + Umschalt + Entf → Zeitraum „Alles" → löschen
- Edge: Strg + Umschalt + Entf → gleiche Vorgehensweise
Noch schneller: Lade die Seite mit Strg + F5 (Windows) oder Cmd + Umschalt + R (Mac). Das erzwingt einen vollständigen Neu-Reload ohne Cache.
4. DNS-Server-Probleme
Das DNS-System ist quasi das Telefonbuch des Internets. Es übersetzt Domainnamen (wie checkdomain.de) in IP-Adressen, die der Browser dann aufruft. Wenn dieser Übersetzungsweg gestört ist, bekommst du eine Fehlermeldung – obwohl die Website eigentlich online ist.
Typische Fehlermeldungen bei DNS-Problemen:
- „Diese Seite ist leider nicht erreichbar"
- „ERR_NAME_NOT_RESOLVED"
- „Server-IP-Adresse konnte nicht gefunden werden"
Was du tun kannst:
- Router neu starten – oft hilft das schon
- DNS-Cache leeren: Windows → Eingabeaufforderung →
ipconfig /flushdns - Einen anderen DNS-Server nutzen, z. B. den von Google (8.8.8.8) oder Cloudflare (1.1.1.1)
Wenn du selbst eine Website betreibst und DNS-Änderungen vorgenommen hast: DNS-Einträge brauchen bis zu 48 Stunden, bis sie weltweit aktiv sind. In dieser Zeit kann es sein, dass die Seite nicht für alle Nutzer erreichbar ist.
5. Abgelaufenes SSL-Zertifikat
SSL-Zertifikate machen die Verbindung zu einer Website sicher (erkennbar am „https://" und dem Schloss in der Adresszeile). Ist das Zertifikat abgelaufen, zeigt der Browser eine Warnmeldung und blockiert den Zugriff.
Was du als Besucher siehst:
- „Ihre Verbindung ist nicht sicher"
- „NET::ERR_CERT_DATE_INVALID"
Als Website-Betreiber: Prüfe, ob dein SSL-Zertifikat noch gültig ist. Viele Hosting-Anbieter stellen kostenlose Let's Encrypt-Zertifikate bereit, die automatisch erneuert werden. Läuft das bei dir trotzdem ab, musst du die automatische Erneuerung prüfen oder das Zertifikat manuell erneuern.
6. Domain abgelaufen oder nicht verifiziert
Domains sind keine Dauerkäufe – sie werden für einen bestimmten Zeitraum registriert und müssen rechtzeitig verlängert werden. Läuft eine Domain aus, ist die Website danach nicht mehr erreichbar.
Weitere häufige Ursache: die Inhaberverifizierung. Bei bestimmten Domain-Endungen (zum Beispiel .com, .org, .net) schreibt die ICANN vor, dass die Inhaber-E-Mail-Adresse bestätigt wird. Passiert das nicht, werden die Domain-Services deaktiviert – und die Website ist offline.
Was du tun kannst:
- Prüfe in deinem Hosting-Konto, wann deine Domain ausläuft
- Richte automatische Verlängerung ein
- Schau in dein E-Mail-Postfach nach Verifizierungs-E-Mails von deinem Anbieter
7. Server ist überlastet oder down
Manchmal liegt das Problem nicht bei dir, sondern beim Hosting-Anbieter. Ein überlasteter Server, ein technischer Defekt oder Wartungsarbeiten können dazu führen, dass deine Website vorübergehend nicht erreichbar ist.
So findest du heraus, ob der Server down ist:
- Nutze Tools wie downforeveryoneorjustme.com – die zeigen dir, ob nur du die Seite nicht erreichst oder alle
- Prüfe die Statusseite deines Hosting-Anbieters
- Kontaktiere den Support
Wenn solche Ausfälle bei dir regelmäßig vorkommen, ist das ein Zeichen, dass dein aktuelles Hosting-Paket nicht mehr zu deinen Anforderungen passt.
8. Firewall oder Sicherheitssoftware blockiert den Zugriff
Antivirenprogramme und Firewalls können bestimmte Websites blockieren – manchmal auch fälschlicherweise. Das passiert besonders bei neuen Domains oder nach Änderungen an der Website.
Was du tun kannst:
- Deaktiviere testweise dein Antivirenprogramm oder die Firewall – nur kurz, um zu prüfen, ob das der Auslöser ist
- Prüfe die Ausnahme-Liste deiner Sicherheitssoftware
- Falls du das Problem in einem Firmennetzwerk hast: Netzwerk-Firewalls können bestimmte Seiten grundsätzlich sperren – hier hilft ein Anruf bei der IT-Abteilung
9. Falsche DNS-Einträge oder Konfigurationsfehler
Wenn du deine Website bei einem Hoster betreibst, die Domain aber woanders registriert hast, müssen die DNS-Einträge korrekt auf deinen Hosting-Server zeigen. Ein häufiger Fehler: Die Domain zeigt auf eine IP-Adresse, unter der sie gar nicht eingebunden ist.
Typische Fehlersymptome:
- Die Domain zeigt auf eine Parkseite
- Du siehst eine andere Website als deine eigene
- Die Seite ist nur unter „www." erreichbar, nicht ohne – oder umgekehrt
Was du tun kannst:
- Prüfe den A-Eintrag deiner Domain: Zeigt er auf die richtige IP-Adresse deines Servers?
- Stelle sicher, dass die Domain in deinem Hosting-Konto auch als Domain eingebunden ist
- Bei Unsicherheit: Der Support deines Hosting-Anbieters kann dir direkt weiterhelfen
10. Browser-Erweiterungen oder Proxy-Einstellungen
Browser-Erweiterungen (Add-ons) wie Werbeblocker, VPNs oder Datenschutz-Plugins können den Zugriff auf bestimmte Seiten blockieren oder umleiten. Gleiches gilt für fehlerhafte Proxy-Einstellungen.
Schnelltest: Öffne die Website in einem privaten/Inkognito-Fenster. Dort sind Erweiterungen in der Regel deaktiviert. Funktioniert es dort? Dann liegt es an einer Erweiterung.
Proxy-Einstellungen prüfen (Windows/Chrome):
- Einstellungen → Erweitert → System → Proxy-Einstellungen öffnen
- Sicherstellen, dass kein manueller Proxy aktiv ist, der Probleme verursacht
- „Einstellungen automatisch erkennen" aktivieren
Kurze Checkliste: Website nicht erreichbar – was zuerst prüfen?
Wenn deine Seite nicht lädt, gehe diese Punkte der Reihe nach durch:
- Andere Websites aufrufen – Internetverbindung ok?
- Seite auf anderem Gerät oder Browser testen
- Im Inkognito-Modus versuchen (Erweiterungen ausgeschlossen)
- Browser-Cache leeren
- Router neu starten
- DNS-Cache leeren (
ipconfig /flushdns) - Prüfen, ob die Domain noch aktiv und gültig ist
- SSL-Zertifikat auf Gültigkeit prüfen
- Hosting-Status beim Anbieter checken
- Support kontaktieren
Zuverlässiges Hosting ist die halbe Miete
Viele der oben genannten Probleme lassen sich mit einem guten Hosting-Anbieter deutlich einfacher lösen – oder treten gar nicht erst auf. Wer auf stabile Server, automatische SSL-Zertifikate und einen erreichbaren Support setzt, hat einfach mehr Ruhe.
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