In diesem Artikel erfahren Sie, welche Maßnahmen helfen können, das Risiko von Malware und Schadcode auf Ihrer Website zu reduzieren.
Halten Sie Ihr Content-Management-System regelmäßig aktuell. Das betrifft zum Beispiel WordPress, Joomla, Drupal, TYPO3 oder verwendete Shop-Systeme.
Aktualisieren Sie außerdem regelmäßig:
Veraltete Systeme und Erweiterungen sind eine der häufigsten Ursachen für Schadcode auf Websites.
Installieren Sie nicht jedes Plugin oder Theme ungeprüft. Verwenden Sie möglichst Erweiterungen aus vertrauenswürdigen Quellen und prüfen Sie vor der Installation, ob diese regelmäßig gepflegt werden.
Achten Sie insbesondere auf:
Für viele Content-Management-Systeme gibt es Security-Plugins oder Sicherheits-Erweiterungen. Diese können helfen, verdächtige Aktivitäten zu erkennen oder bestimmte Angriffe zu erschweren.
Verwenden Sie nach Möglichkeit bekannte und regelmäßig gepflegte Sicherheits-Erweiterungen.
Abonnieren Sie bei Bedarf Newsletter oder Sicherheitsmeldungen des verwendeten CMS, Shop-Systems oder Plugin-Herstellers.
So erhalten Sie schneller Informationen über Updates, Sicherheitslücken oder empfohlene Maßnahmen.
Verwenden Sie sichere und individuelle Passwörter für alle Zugänge.
Das betrifft insbesondere:
Wenn Sie Zugangsdaten an Dienstleister, Webdesigner oder andere Personen weitergeben, ändern Sie diese Passwörter nach Abschluss der Zusammenarbeit.
Verwenden Sie für FTP-Verbindungen nach Möglichkeit verschlüsseltes FTP, zum Beispiel FTPES mit expliziter Verschlüsselung.
Anleitungen zur Einrichtung von FTP-Programmen finden Sie hier:
Schadcode gelangt häufig über kompromittierte lokale Computer oder gespeicherte Zugangsdaten auf Websites.
Schützen Sie daher auch den Computer, mit dem Sie Ihre Website verwalten:
Erstellen Sie regelmäßig Backups Ihrer Website. Dazu gehören sowohl die Dateien auf dem Webspace als auch die verwendeten Datenbanken.
Speichern Sie wichtige Backups zusätzlich lokal oder an einem sicheren externen Speicherort.
Legen Sie allgemeine Kontaktadressen für Ihre Domain an, zum Beispiel:
Einige Dienste oder Suchmaschinen können solche Adressen verwenden, um wichtige Hinweise zu Sperrungen, Sicherheitsproblemen oder Malware-Funden zu senden.
Das Risiko von Malware und Schadcode lässt sich vor allem durch aktuelle Software, sichere Passwörter, verschlüsselte Verbindungen, geschützte lokale Geräte und regelmäßige Backups reduzieren.
Einen vollständigen Schutz gibt es nicht. Regelmäßige Pflege und Kontrolle der Website sind daher wichtig.