PayPal gehört zu den beliebtesten Zahlungsmethoden im deutschen Online-Handel. Ob du gerade deinen ersten Onlineshop aufsetzt oder einfach verstehen willst, wie das alles funktioniert – dieser Artikel erklärt dir alles, was du wissen musst: vom Konto erstellen über die Kosten bis hin zur Einbindung in deinen Webshop.

Inhaltsverzeichnis

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Was ist PayPal?

PayPal ist ein Online-Bezahldienst, der 1998 in den USA gegründet wurde und heute weltweit über 430 Millionen aktive Nutzerkonten zählt. In Deutschland ist PayPal in vielen Onlineshops die meistgenutzte Zahlungsart überhaupt.

Die Idee dahinter ist simpel: Du hinterlegst einmalig deine Bankverbindung oder Kreditkarte bei PayPal. Beim Bezahlen gibst du dann nur noch deine PayPal-E-Mail-Adresse und dein Passwort ein – kein Eintippen von IBAN oder Kartennummern bei jedem Einkauf.

Für Shop-Betreiber ist das besonders attraktiv: Kunden, die PayPal kennen, vertrauen dem System und schließen Käufe eher ab, weil sie keine fremde Website mit ihren Bankdaten versorgen müssen.

Privatkonto oder Geschäftskonto?

PayPal bietet zwei Konto-Typen an, die sich in Funktion und Zweck unterscheiden.

Das Privatkonto eignet sich, wenn du gelegentlich Geld überweist oder Kleinigkeiten verkaufst – zum Beispiel auf eBay Kleinanzeigen. Du kannst damit bezahlen und Geld empfangen. Für regelmäßige Verkäufe oder einen eigenen Shop ist es aber nicht gedacht.

Das Geschäftskonto ist die richtige Wahl, sobald du gewerblich verkaufst. Es bietet dir:

  • Zahlungen unter deinem Firmen- oder Markennamen entgegennehmen
  • Mehrere Mitarbeiter-Zugänge für dasselbe Konto anlegen
  • Zugriff auf erweiterte Verkäufer-Tools und Berichte
  • Rechnungen direkt über PayPal versenden
  • Integration in Webshops und Warenwirtschaftssysteme

Du kannst übrigens beide Konten gleichzeitig haben – du brauchst dafür zwei verschiedene E-Mail-Adressen. Und wenn du bereits ein Privatkonto hast, kannst du es direkt bei PayPal in ein Geschäftskonto umwandeln, ohne von vorne anfangen zu müssen.

PayPal-Konto erstellen – Schritt für Schritt

Das Erstellen eines PayPal-Kontos dauert in der Regel nur wenige Minuten. So gehst du vor:

  1. Gehe auf paypal.com und klicke auf „Neu anmelden".
  2. Wähle zwischen Privat- und Geschäftskonto.
  3. Gib deine E-Mail-Adresse ein und lege ein Passwort fest.
  4. Trage deine persönlichen Daten ein: Name, Adresse, Telefonnummer.
  5. Stimme den Nutzungsbedingungen zu und schließe die Anmeldung ab.
  6. Verknüpfe ein Bankkonto oder eine Kreditkarte mit deinem Konto.

Bankkonto verknüpfen und bestätigen: PayPal überweist dir einen kleinen Cent-Betrag auf dein Konto, im Verwendungszweck steht ein vierstelliger Code. Diesen Code trägst du dann in deinem PayPal-Konto ein – damit ist dein Konto verifiziert und du kannst sofort loslegen.

Beim Geschäftskonto wirst du außerdem nach Informationen zu deinem Unternehmen gefragt: Firmenname, Branche, erwartetes monatliches Verkaufsvolumen. Das klingt aufwendiger als es ist – in der Regel reichen wenige Klicks.

Was kostet ein PayPal-Geschäftskonto?

Das Gute zuerst: Ein PayPal-Geschäftskonto ist kostenlos. Es gibt keine monatliche Grundgebühr.

Kosten entstehen nur, wenn tatsächlich Geld fließt. PayPal berechnet bei eingehenden Zahlungen eine Transaktionsgebühr. Die genaue Höhe hängt von mehreren Faktoren ab:

  • Zahlungsart: Kreditkarte, SEPA, Lastschrift oder PayPal-Guthaben
  • Herkunftsland der Zahlung: Inländisch oder aus dem Ausland
  • Kontovolumen: Wer viel umsetzt, kann günstigere Konditionen aushandeln

Als grobe Orientierung: Bei inländischen Standardzahlungen liegen die Gebühren aktuell bei 1,49 % bis 3,49 % des Transaktionsbetrags plus einem Festbetrag von ca. 0,35 Euro. Die genauen und aktuellen Konditionen findest du direkt auf der PayPal-Gebührenseite.

Für Überweisungen an Freunde und Familie fällt innerhalb Deutschlands keine Gebühr an – das gilt aber nicht für den Verkauf von Waren oder Dienstleistungen.

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PayPal in deinen Online-Shop einbinden

Wenn du den checkdomain Homepage-Baukasten mit dem Webshop-Paket nutzt, kannst du PayPal direkt im Webshop-Dashboard aktivieren – ganz ohne technisches Wissen.

Wichtig vorab: Du brauchst zwingend ein PayPal-Geschäftskonto. Ein Privatkonto reicht nicht aus. Falls du noch keins hast, kannst du es direkt während der Einrichtung im Baukasten anlegen oder dein bestehendes Privatkonto bei PayPal in ein Geschäftskonto umwandeln.

So richtest du PayPal im checkdomain Webshop ein:

  1. Melde dich in deinem checkdomain Kundencenter an und öffne dein Webshop-Dashboard.
  2. Gehe im linken Menü zu Einstellungen und wähle Zahlungsmöglichkeiten.
  3. Aktiviere den Schieberegler bei PayPal.
  4. Klicke im nächsten Fenster auf Verbinden.
  5. Melde dich mit deinen PayPal-Zugangsdaten an oder erstelle direkt ein neues Konto.
  6. Sobald die Verbindung steht, wirst du automatisch zurück zu checkdomain weitergeleitet.

Das war's. PayPal erscheint ab sofort als Zahlungsoption im Checkout deines Shops – inklusive PayPal-Logo, das Kunden sofort vertrauen.

Der PayPal-Kaufschutz erklärt

Der PayPal-Kaufschutz ist einer der Hauptgründe, warum viele Verbraucher PayPal bevorzugen. Läuft beim Kauf etwas schief, greift PayPal ein.

Der Kaufschutz gilt, wenn:

  • eine Ware nicht geliefert wird
  • ein Artikel erheblich von der Produktbeschreibung abweicht

Du kannst dann über PayPal einen Streitfall eröffnen. PayPal schaut sich die Transaktion an und vermittelt zwischen dir und dem Shop. Wird dein Antrag bestätigt, bekommst du dein Geld zurück – auch dann, wenn der Shop selbst nicht reagiert.

Was nicht abgedeckt ist: Dienstleistungen, digitale Downloads und Eigenüberweisungen an Freunde. Der Kaufschutz gilt außerdem nur für physische Waren, die per Versand zugestellt werden.

Für Shop-Betreiber gibt es spiegelbildlich auch einen Verkäuferschutz, der vor unberechtigten Rückbuchungen schützt.

PayPal-Zahlung abgelehnt – was tun?

Manchmal passiert es: Die Zahlung geht nicht durch, obwohl das Konto eigentlich gedeckt ist. Mögliche Ursachen:

Limit nicht ausgeschöpft, aber trotzdem abgelehnt? PayPal hat interne Risikoprüfungen. Ungewöhnliche Aktivitäten oder eine neue Zahlungsmethode können kurzfristig zu einer Ablehnung führen.

Konto nicht vollständig verifiziert: Wenn dein Bankkonto noch nicht bestätigt ist oder zusätzliche Unternehmensdaten fehlen, kann PayPal Zahlungen einschränken.

Zahlungslimit erreicht: Unverifizierte oder neue Konten haben oft Limits für ausgehende und eingehende Zahlungen.

Was du tun kannst:

  • Prüfe, ob dein Konto vollständig verifiziert ist.
  • Schau in die PayPal-Benachrichtigungen – dort steht meistens der konkrete Grund.
  • Kontaktiere den PayPal-Support direkt, wenn die Ursache unklar bleibt.
  • Biete als Backup eine alternative Zahlungsmethode in deinem Shop an.

Fazit

PayPal einzurichten ist kein großer Aufwand. Ein Konto ist schnell erstellt, das Geschäftskonto kostenlos und die Einbindung in einen Webshop dauert oft nur wenige Minuten. Die Transaktionsgebühren sind überschaubar und du bekommst im Gegenzug eine Zahlungsmethode, der deine Kunden vertrauen.

Wer einen eigenen Webshop betreibt, sollte PayPal nicht fehlen lassen – und wer noch keinen Shop hat, kann mit dem passenden Tool schnell starten.

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