Welche Sperrfristen gelten bei Domains?

In diesem Artikel erfahren Sie, was Sperrfristen bei Domains sind und wann sie einen Providerwechsel, eine Neuregistrierung oder andere Änderungen verhindern können.

Was sind Sperrfristen?

Für viele Domainendungen gibt es Sperrfristen. Während einer solchen Sperrfrist sind bestimmte Aktionen nicht oder nur eingeschränkt möglich.

Dazu können zum Beispiel folgende Aktionen gehören:

  • Providerwechsel bzw. Domaintransfer
  • Neuregistrierung nach einer Löschung
  • Änderungen am Domaininhaber

Die Sperrfristen werden von der jeweiligen Vergabestelle festgelegt. Sie dienen dazu, Missbrauch zu verhindern und die Verwaltung von Domains nachvollziehbar zu halten.

Hinweis: Sperrfristen unterscheiden sich je nach Domainendung. Die genaue Frist hängt von den Vorgaben der zuständigen Vergabestelle ab.

Beispiele für Sperrfristen

Bei einigen Domainendungen kann nach einer Neuregistrierung, einem Transfer oder einer Löschung eine Sperrfrist gelten.

  • .com, .net, .biz, .bike, .guru, .center: Transfersperre von etwa 60 Tagen nach Neuregistrierung, durchgeführtem Transfer oder Löschung
  • .me: Transfersperre von etwa 60 Tagen nach Neuregistrierung
  • .de, .tv, .cc: Sperrfrist von etwa 30 Tagen nach einer Löschung
  • .ch: Sperrfrist von etwa 40 Tagen nach einer Löschung
  • .eu: Sperrfrist von etwa 40 Tagen nach einer Löschung
  • .at: Sperrfrist von etwa 8 Wochen nach einer Löschung

Was bedeutet das für Sie?

Wenn für Ihre Domain eine Sperrfrist gilt, kann der gewünschte Vorgang erst nach Ablauf dieser Frist durchgeführt werden. Das betrifft zum Beispiel einen Providerwechsel oder eine erneute Registrierung nach einer Löschung.

Weitere Informationen zu Sperrfristen finden Sie im checkdomain-Blog:

Welche Sperrfristen gibt es für Domains