Wie setze ich einen SPF-Eintrag?

In dieser Anleitung erfahren Sie, wie Sie im checkdomain-Kundenbereich einen SPF-Eintrag für Ihre Domain setzen.

SPF steht für Sender Policy Framework. Über einen SPF-Eintrag legen Sie fest, welche Mailserver E-Mails für Ihre Domain versenden dürfen. Empfangende Mailserver können dadurch prüfen, ob eine E-Mail von einem autorisierten Mailserver stammt.

Hinweis: Ein SPF-Eintrag wird als TXT-Eintrag in den DNS-Einstellungen der Domain gesetzt. Der Wert wird ohne Anführungszeichen eingetragen.

1. Kundenbereich öffnen

  1. Öffnen Sie die checkdomain-Startseite unter www.checkdomain.de.
  2. Klicken Sie rechts oben auf Mein Login.
  3. Wählen Sie Kundenbereich aus.
  4. Melden Sie sich mit Ihrer Kundennummer oder E-Mail-Adresse und Ihrem Kundenpasswort an.

2. Domains öffnen

  1. Klicken Sie im Kundenbereich in der linken Navigation auf Domains.

3. Domain-Konfiguration öffnen

  1. Suchen Sie in der Domainübersicht die Domain, für die Sie den SPF-Eintrag setzen möchten.
  2. Klicken Sie bei der gewünschten Domain auf Konfiguration.

4. Nameserver-Einstellungen öffnen

  1. Klicken Sie auf der Detailseite der Domain auf Checkdomain Nameserver.

5. SPF-Eintrag setzen

  1. Öffnen Sie den Bereich Profi-Einstellungen.
  2. Erstellen Sie einen TXT-Eintrag für die Domain.
  3. Tragen Sie den gewünschten SPF-Wert ohne Anführungszeichen ein.

Ein SPF-Wert kann zum Beispiel so aussehen:

v=spf1 mx -all

6. SPF-Eintrag speichern

  1. Prüfen Sie den eingetragenen SPF-Wert.
  2. Klicken Sie auf Speichern, um den Eintrag zu übernehmen.
Wichtig: Die Verwaltung der Nameserver erfolgt eigenverantwortlich. Fehlerhafte DNS- oder SPF-Einträge können dazu führen, dass E-Mails nicht korrekt zugestellt werden.

Die Änderung wird bei checkdomain in der Regel innerhalb weniger Sekunden gespeichert. Bis die Änderung weltweit vollständig sichtbar ist, kann es bis zu 48 Stunden dauern.

Warum können SPF-Rejects auftreten?

SPF kann dazu führen, dass weitergeleitete E-Mails abgelehnt werden. Das kann zum Beispiel passieren, wenn eine E-Mail von einer externen Adresse an Ihre Domain gesendet und anschließend an den ursprünglichen Anbieter weitergeleitet wird.

Beispiel: Eine E-Mail wird von max.mustermann@gmx.de an max@mustermann.de gesendet. Für max@mustermann.de besteht eine Weiterleitung zurück an das GMX-Postfach. Der empfangende Anbieter prüft dann den SPF-Eintrag der ursprünglichen Absenderdomain und kann die weitergeleitete E-Mail ablehnen.

Eine typische Fehlermeldung kann zum Beispiel so aussehen:

550 Requested action not taken: mailbox unavailable
550 Reject due to SPF policy.
550 The originating IP of the message is not permitted by the domain owner.
Hinweis: Bei solchen SPF-Ablehnungen wird die Vorgabe des absendenden Mailanbieters umgesetzt. checkdomain kann diese Vorgabe nicht direkt ändern.